Rundgang in der Bastion und Nippen am "Dunkelfelder"

Ulrichstein (au). Das schöne Spätsommerwetter wurde dieser Tage vom VHC-Zweigverein Ulrichstein für eine seiner traditionellen Fahrten "ins Blaue" genutzt.

Ulrichstein (au). Das schöne Spätsommerwetter wurde dieser Tage vom VHC-Zweigverein Ulrichstein für eine seiner traditionellen Fahrten "ins Blaue" genutzt. Am frühen Sonntagmorgen traf man sich am Zollhaus, um den Bus ins noch Ungewisse zu besteigen. Bei Erreichen der Autobahn hatten der Vorsitzende, Dr. Dietmar von dem Borne, und Wanderwartin Astrid Lünse ein Einsehen und erlösten die neugierigen VHC-ler: Bensheim-Auerbach war das Tagesziel. Dort angekommen, stand Schloss Auerbach als erstes auf dem Plan. Nach einer ausgiebigen Inspektion durch die Gruppe marschierten die meisten hinunter in das wunderschöne Bergstraßen-Örtchen.

Im Restaurant Jägerhaus war das Mittagessen geordert worden und die Familie Amendola überzeugte mit ausgezeichnetem Service und ausgesprochen leckeren Speisen. Nach dem Essen ging es in den nahe gelegenen Staatspark Fürstenlager. Auf mehreren anderthalbstündigen Rundkursen konnte man schnell die Zeit vergessen. Viel gab es dort zu sehen: exotische Pflanzen, Aufführungen, eine Grotte, der Champignonberg, der Freundschaftsaltar, ein Eiskeller, die Bastion und vieles mehr. Wer nicht mehr laufen wollte, konnte es sich in einem der Cafès gemütlich machen.

Um halb fünf gab es dann den Höhepunkt des Ausflugs-Tages: eine Weinprobe. In einem nahe gelegenen Weingut war im Gewölbe eine Tafel gedeckt und der fachkundige Gastgeber Rolf Steinmüller kredenzte so manch guten Tropfen an diesem Nachmittag. Begonnen wurde mit einem Prosecco, über den Rotling Kabinett ging es zum Müller-Thurgau. Es folgten Riesling, Lemberger, St. Laurent, Tempranillo und ein Dunkelfelder. Wie man sich vorstellen kann, ging diese Zeit für die teilnehmenden Personen viel zu schnell vorbei und es hieß Abschied nehmen von einem schönen Tag an der Bergstraße, von Schloss, Fürstenlager und Weinhängen. Mit dem Wissen, dass die Wurzeln einer Weinrebe 40 Meter tief in den Boden reichen, fuhren die VHC-ler wieder in den Vogelsberg.

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