Die Ohmtalspatzen beim Adventskonzert 2015 mit Vorsitzendem Edwin Volp und Dirigent Johann Wolfgang Horst (rechts). (Foto: au)
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Die Ohmtalspatzen beim Adventskonzert 2015 mit Vorsitzendem Edwin Volp und Dirigent Johann Wolfgang Horst (rechts). (Foto: au)

Ohmtalspatzen feiern 30-jähriges Bestehen

Ulrichstein-Ober-Seibertenrod (au). Die "Ohmtalspatzen" feiern. Der Kinder- und Jugendchor des Kultur- und Sportvereins wurde laut Protokoll von Chorleiter Johann Wolfgang Horst am 22. Januar 1986 im Dorfgemeinschaftshaus gegründet, so Vorsitzender Edwin Volp jetzt im Gespräch mit dieser Zeitung.

Der 30. Geburtstag ist deshalb Anlass für ein Jubiläumskonzert in der Ulrichsteiner Stadthalle am kommenden Sonntag, den 22. Mai ab 14.30 Uhr. Es wirken noch mit Chorgemeinschaft 1897 Ulrichstein, der Gesangverein Eintracht Göbelnrod, der Kinderchor "Rasselbande" MGV Landenhausen, "Mixed Generation" aus Ober-Ohmen, der Projektchor der Ehemaligen aus Ober-Seibertenrod, die Sing-Spiel- und Spaßtruppe aus Lardenbach/Klein-Eichen und natürlich die "Ohmtalspatzen".

Zur Chronik führte Volp weiter aus, dass sich 28 Kinder und Jugendliche auf Betreiben des damaligen Vorsitzenden Karl Rühl getroffen und damit den Chor ins Leben gerufen hatten. Der Grundgedanke des Gründers war es, im damals "kinderreichsten Dorf Oberhessens" ein Singangebot für die Kinder und Jugendlichen zu machen.

Schon im ersten Jahr wurde durch erfolgreiche Auftritte in der Region das Interesse gesteigert und als der Chor 1987 in den leuchtend roten Boleros auch das Auge der Zuhörer ansprach, war der Bann endgültig gebrochen.

Der Chor wuchs auf über 40 Mitglieder, es kamen Orff-Instrumente hinzu, ein kleines Schlagzeug und 1988 löste ein Clavinova das Akkordeon als Begleitinstrument ab. Neben Volks- und Wanderliedern wurden nun auch anspruchsvoll Originalkompositionen und längere Kantaten ins Repertoire aufgenommen. Das in musikalischer wie auch sozialer Hinsicht wichtigste Ereignis war die Bekanntschaft mit dem Kinder- und Jugendensemble Hermsdorf im Jahre 1989. Krankheitsbedingt kam es 1993 zu einem Chorleiterwechsel und Martin Winter übernahm für ein Jahr den Chor.

Danach kam wieder Johann Wolfgang Horst. In den folgenden beiden Jahren wurde der Chor umstrukturiert und bedingt durch die Abnahme der Kinderzahlen war man auf Zuwachs aus den umliegenden Ortschaften angewiesen. Ab und zu näherte sich der Chor dem Existenzminimum und erst Ende 1997 gelang es wieder einen gut singfähigen und schönen Klangkörper unter dem neuen Namen "Ohmtalspatzen" aufzubauen.

Ausflugsfahrten, wie zum Musical "Tabaluga" und zur Kinderakademie in Fulda und mehr boten auch weitere Anreize für die kleinen und großen Sängerinnen und Sänger, beim Chor zu bleiben. Immer wieder ergänzten junge Nachwuchssänger den Chor und ermöglichten den Fortbestand der "Ohmtalspatzen".

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