Mühsame Arbeit an Jahresabschlüssen

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, könnte man die Einführung der Doppik, also der kaufmännischen Buchführung, in Ulrichstein bezeichnen. Denn die Kommune ist bei den Jahresabschlüssen erst langsam dabei, sich dem aktuellen Stand anzunähern.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, könnte man die Einführung der Doppik, also der kaufmännischen Buchführung, in Ulrichstein bezeichnen. Denn die Kommune ist bei den Jahresabschlüssen erst langsam dabei, sich dem aktuellen Stand anzunähern.

In der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses nahmen die Abgeordneten den Jahresabschluss 2011 zur Kenntnis und schlugen die Entlastung des Magistrats vor. Dieser Tage soll der Jahresabschluss 2012 an das Rechnungsprüfungsamt geschickt werden, wie Steffen Höhl von der Kämmerei sagte.

Die Jahresabschlüsse sind die Grundlage für den Haushalt des Folgejahres, weil in ihnen ja der Zuwachs oder Verzehr des städtischen Vermögens wie Straßen und Gebäude festgehalten ist. Deshalb soll eigentlich bis Ende April der Jahresabschluss 2017 vorliegen, um den Haushalt 2019 genehmigen zu können.

Doch daraus wird nichts, wie Bürgermeister Edwin Schneider schätzt. Die Kämmerei hat die Haushaltszahlen der letzten Jahre aufbereitet, das Rechnungsprüfungsamt nimmt die Unterlagen aber nur nacheinander an. Beim Jahresabschluss 2011 dauerte es von Juli bis Dezember 2018, bis alle Korrekturen eingearbeitet waren. Das Problem haben aber alle Vogelsberg-Kommunen, wie Schneider betont.

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