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Wieder kein Fassanstich und anschließendes fröhliches Feiern im Festzelt beim Ulrichsteiner Jakobimarkt.

Jakobimarkt fällt wieder aus

  • vonDieter Graulich
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Ulrichstein (au). »Die Corona-Pandemie hat uns leider immer noch im Griff. Zwar sinken die Zahlen aktuell und die Impfquote steigt täglich an, aber dennoch schränkt uns das Virus weiter erheblich ein«, so der Ulrichsteiner Bürgermeister Edwin Schneider zur aktuellen Lage.

Mehrfach habe sich der Magistrat mit der Durchführung des beliebten und traditionsreichen Heimatfestes beschäftigt und »wir mussten letztendlich schweren Herzens doch zum Beschluss kommen, auch den diesjährigen Jakobimarkt abzusagen«.

Es sei aktuell nicht vorstellbar, dass sich die vielen gern gesehenen Gäste im Festzelt und in der Marktstraße dicht an dicht drängten und ein unbeschwertes Feiern möglich sein wird.

»Gerade am Dienstagvormittag hätten wir wieder sehr gerne zum Marktfrühschoppen ins Festzelt eingeladen. 500 bis 600 Besucher an voll besetzten Bierzeltgarnituren sind aber im Moment noch nicht denkbar«, so das Stadtoberhaupt.

Niemals hätte man vor einem Jahr gedacht, dass aufgrund der Pandemie gleich zwei Jakobimärkte abgesagt werden müssten, zumal der Markt, wenn man den Zahlen Glauben schenken darf, seit dem Jahr 1349 immer stattgefunden hat.

So bleibt die Hoffnung auf das Jahr 2022. Nächstes Jahr kann Hessens höchstgelegene Stadt auf 675 Jahre Stadtrechte und auf 50 Jahre Großgemeinde zurückblicken. Im Rahmen dessen soll dann auch die Wiederaufnahme des Jakobimarktes gebührend gefeiert werden.

Bezüglich der Jubiläen im nächsten Jahr solle sich jeder Verein des Stadtgebietes schon mal Gedanken machen, ob ein Beitrag zu den Feierlichkeiten geleistet werden kann. Sobald es die Lage bezüglich Corona möglich macht, wird es ein Treffen der Vereinsvertreter geben, um Angebote zu besprechen.

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