BI geht von Wasserbeitrag von rund 1940 Euro aus

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Ulrichstein (jol). Die Wasserversorgung ist ein Aufreger der Ulrichsteiner Kommunalpolitik. Wie berichtet, soll nun im Stadtparlament die neue Wasserversorgungssatzung beschlossen werden. Sie regelt die Abrechnung der Kosten, die für Brunnenbohrung, Leitungen und Hochbehälter entstehen. Die Satzung, die im Auftrag der Stadt erarbeitet wurde, sieht vor, dass die Grundstückseigentümer je nach Größe des Areals zur Kasse gebeten werden. Die BI Wasserversorgung legt nahe, einen Sockelbetrag pro Haushalt und Abrechnung über die Höhe des Wasserverbrauchs zu berechnen. Die Allgemeine berichtete über beide Modelle, nun hat Dieter Kraft von der BI mitgeteilt, dass seine Modellrechnung korrigiert werden muss. Er hatte sie am Montag zu einer Ausschusssitzung vorgelegt. Dabei ist er allerdings beim Bauprogramm von rund 6 Millionen Euro ausgegangen. Leider habe er keine anderen Informationen erhalten. Er habe erst durch den Bericht in der Allgemeinen Zeitung erfahren, dass die Stadt eine Summe in der Größenordnung von 3,11 Millionen Euro zugrunde legt.

Deshalb hat er seine Berechnung angepasst und die genannte Umlegungssumme von 3,11 Mio als Basis genommen. Bei einem Beispielhaushalt legt er nun einen Verbrauch von 70 Kubikmetern Wasser pro Jahr zugrunde, "das ist etwa ein Verbrauch eines Zwei-Personenhaushaltes". Mit einem Sockelbetrag werde für diesen Verbrauch ein Gesamtbeitrag von 1.939,23 E fällig. Dieser Beitrag könne in vier Raten, wie bisher praktiziert, gezahlt werden, das seien dann 484,80 Euro.

Diese Beitragsermittlung habe mit der geplanten Berechnung über Grundstücke und deren Bebauung nichts zu tun, wie Kraft mitteilt. Grundlage sei der tatsächliche Wasserverbrauch der Abnehmer. Das sei gerechter, weil die Kosten für Baumaßnahmen für die Wasserversorgung im Zusammenhang mit dem Verbrauch stünden und nicht mit der Größe eines Grundstücks.

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