Chattia beim Luftballonstechen besser als Jugendgruppe

Ulrichstein (rs). Mit einem Sieg für die drei Jungs vom Sportverein Chattia endete am frühen Mittwoch Abend die "maintower"-Feuerwehr-Olypiade des Hessischen Fernsehens beim Jakobimarkt. Die drei Mädels von der Jugendgruppe mussten sich knapp geschlagen geben.

Ulrichstein (rs). Mit einem Sieg für die drei Jungs vom Sportverein Chattia endete am frühen Mittwoch Abend die "maintower"-Feuerwehr-Olypiade des Hessischen Fernsehens beim Jakobimarkt. Die drei Mädels von der Jugendgruppe mussten sich knapp geschlagen geben. Nachdem es in der Vorrunde zwischen den Vertreterinnen der Jugendgruppe und des Sportvereines Chattia noch unentschieden gestanden hatte, waren dann im Finale am frühen Abend Luftballons zu zerstechen. Dabei waren die Nägel an Feuerwehrhelmen angebracht, den Mitspielern waren die Augen verbunden. Gesteuert wurden die "blinden" Akteure durch Zurufe der Kollegen. Beim Chattia-Team wurde es fast zum Durchmarsch, der letzte Ballon zerplatzte, als bei der Jugendgruppe noch drei oder vier an der Leine baumelten.

Als Schiedsrichter fungierte Arno Dietz, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr und stellvertretender Wehrführer. In seiner lockeren Art konnte er Reporter Peter Rothkranz spielend Paroli bieten, gab die Bälle gleichwertig wieder zurück. So war für die umstehenden Marktbesucher neben den interessanten Eindrücken einer Fernsehaufnahme auch der Textteil sehr unterhaltsam. In den beiden Mannschaften waren Jessica Dietze, Tina Wingefeld und Maike Wingefeld für die Jugendgruppe, die andere Mannschaft bildeten vom Sportverein Chattia Sebastian Hofmann, Thomas Richter und Sven Orth.

Um den Beginn wurde gewürfelt, und da hatten die Damen mit einer Sechs gleich die Nase vorn, den Männern gelang lediglich ein Dreier. Im ersten Spiel war eine Kübelspritze mit Wasser aus dem Brunnen vor dem Rathaus zu befüllen, und dann musste in drei kleine Löcher am Holzmodell eines brennenden Hauses gezielt werden. Über Schläuche hinter dem Modell wurde das Wasser in einem Eimer aufgefangen und die Menge schließlich gemessen. Wurde bei den Damen am Anfang noch unter den Umstehenden gemosert, sie könnten ja auch mal in eines der Löcher zielen, zeigte es sich bei den Männern, dass das Zielen gar nicht so einfach war. Letztlich wies der Wassereimer bei den Frauen 6,9 Zentimeter Wasserhöhe auf, bei den Männern waren es nur 6,1 Zentimeter. So gingen die Damen mit 1:0 in Führung.

Zu einer wahren Hitzeschlacht wurde der zweite Wettbewerb, das Anziehen von feuerwehrtypischer Schutzkleidung: einem Hitzeschutzanzug, einem Anzug gegen stechende Bienen und einer Wathose mit Gummistiefeln. In diesen Monturen hatten die drei Gruppenmitglieder Armaturen zusammenzusetzen, also Schläuche unterschiedlicher Größe und Funktion sowie Verteiler miteinander zu verbinden.

Dabei passierte bei der Frauengruppe Jessica Dietze das Missgeschick, dass sie den Anzug verkehrt herum angezogen hatte und so durch das Kopfteil nur sehr mühevoll seitlich etwas sehen konnte. Mit dieser Erschwernis kamen die Vertreterinnen der Jugendgruppe immerhin auf zwölf zusammengesetzte Teile, auch wenn Schiedsrichter Arno Dietz in einem Fall bemerkte, in der Wertung für ein Spiel könne das gelten, im Löscheinsatz hätte man ein Problem bekommen. Bei den Männern klappte das Anziehen bereits etwas flüssiger und das Zusammensetzen der Teile viel besser. Da mag es einen Unterschied gemacht haben, dass zwei der Männer immerhin mal bei der Feuerwehr gewesen waren, von den Frauen hatte sich dort noch keine engagiert. So lautete schließlich das Ergebnis 12 zu 23 Teile, was einen Punkt für die Männer und somit den Zwischenstand von 1:1 bedeutete. Als Zwischenspiel vor der entscheidenden dritten live gesendeten Runde gab es ein Bobbycar-Rennen, bei dem die Gruppenmitglieder zeitgleich gegeneinander antraten. Es galt über eine Wippe sowie einen Schlauchschutz zu fahren. Dabei gingen die Vertreter der Chattia am Schluss in Führung, aber das Zwischenspiel diente nur der Auflockerung, es gab keine Punkte. Zum Abschluss tanzten die "Lila Funken" unter Leitung von Ute Grimm.

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