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Bohren, pumpen, hoffen

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Die Ulrichsteiner Politik schwebt zwischen Bangen und Hoffen: Auch nach dem ersten Pumpversuch im neuen Brunnen Ulrichstein ist noch nicht klar, ob genug Wasser aus dem knapp 200 Meter tiefen Loch geholt werden kann. Wie Erster Stadtrat Werner Funk am Montag mitteilte, waren die Wasserexperten am Samstag guter Hoffnung, dass die Wassermenge ausreicht, um die Bewohner der Kernstadt mit dem lebensnotwendigen Nass zu versorgen. Aber bereits am Sonntag sei dann der Pegel im Bohrloch wieder abgesackt. Der laufende Pumpversuch soll ermitteln, ob die Quelle dauerhaft etwa vier Liter Wasser pro Sekunde erbringt, ohne ein Absinken des Wasserpegels. Zuletzt wurden etwas über zwei Liter/Sekunde gefördert, berichtete Funk.

Nun soll erst einmal ein Schlammrest auf der Sohle des Bohrlochs entfernt werden. Dann wird mit einem Spezialverfahren gemessen, in welcher Tiefe das Wasser nachströmt. Zur Erinnerung: In rund 134 Metern Tiefe hat die Bohrung zwischen 1,5 und zwei Liter Wasser in der Sekunde erbracht. Nun ist eine Wassertasche in 180 Metern Tiefe angebohrt. "Wir brauchen eine konstanten Wasserpegel" von vier Litern/ Sekunde, damit die Versorgung der Kernstadt gesichert ist, betonte Funk. (jol/Foto: jol)

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