Beschauliche Musik und edle Herrn im Zwiegespräch

Ulrichstein (au). Einen sehr guten Zuspruch verzeichnete der Verein zur Erhaltung der Burgruine am Wochenende beim Lichterfest auf dem Schlossberg.

Ulrichstein (au). Einen sehr guten Zuspruch verzeichnete der Verein zur Erhaltung der Burgruine am Wochenende beim Lichterfest auf dem Schlossberg. Über 200 Personen erfreuten sich auf dem Ulrichsteiner Hausberg an den Klängen des Evangelischen Posaunenchors, am Gesang der Chorgemeinschaft und des Chors der Landfrauen sowie an den Darbietungen der Tanzgruppe des Sportvereines "Chattia" Ulrichstein. Nach der Festveranstaltung zum 100-jährigen Bestehen des Schlossbergturms im September 2006 und des Schlossbergfestes im August 2007 mit mittelalterlichem Spektakulum war dies die dritte gelungene Veranstaltung in Folge. Mit dem "Prince of Denmarks March" eröffnete der Posaunenchor unter Leitung von Arno Massier den bunten Reigen der Darbietungen.

"Nachdem viele Jahrhunderte hier eine Burg gestanden hat, die in manche kriegerische Auseinandersetzung hineingezogen wurde, ist dieser Ort heute eher ein Ort der Ruhe, der Beschaulichkeit und des Friedens", meinte Pfarrer Manfred Hofmann als Vorsitzender des Burgvereins in seiner Begrüßung und kündigte damit auch die Chorgemeinschaft Ulrichstein unter Leitung von Werner Betz an, die das Stück "Berg des Friedens" von Gotthilf Fischer zu Gehör brachte.

Nach dem Lied "Wir lieben sehr im Herzen" von Daniel Friderici war die Chorgemeinschaft im zweiten Teil der Veranstaltung noch mit dem "Abendfrieden" von Rudolf Desch zu hören. Den musikalischen Reigen setzte anschließend der Chor der Landfrauen, ebenfalls von Werner Betz dirigiert, mit dem Lied "Hoch auf diesem Berge" fort. Das Lied wurde von Gertrud Günther getextet und von Paul Monberger arrangiert. Mit einem mittelalterlichen Tanz begeisterte dann die Jazztanzgruppe "Allegria" unter Leitung von Isolde Noeske die Besucher. Interessantes aus der Geschichte des Schossberges war bei einem Zwiegespräch zwischen einem "Edlen Herrn" und einem "Ehrwürdigen Vater" alias Bürgermeister Erwin Horst und Pfarrer Manfred Hofmann zu erfahren. Beide waren, wie zuvor auch die Gruppe "Allegria", standesgemäß in historische Gewänder gekleidet. Informationen erhielten die Besucher auch über die Arbeit des Vereins, der alle finanziellen Mittel für Bauarbeiten zur Erhaltung der Burgruine einsetzt. Den ersten Teil beendete der Posaunenchor mit dem "Trio aus Pomp und Circumstance" von Edward Elgar in der Bearbeitung von Hansulrich Nonnamann und einer "Intrade" von Erasmus Widmann.

Nach der Pause setzten sie mit "Eine Reise ins Glück", arrangiert von Matthias Bauer, das Programm fort. Sie waren später mit "Mein kleiner grüner Kaktus" und "Abend wird es wieder" zu hören. "Alle Farben dieser Erde" und "In mir klingt ein Lied" trug danach der Chor der Landfrauen vor. Zusammen mit der Chorgemeinschaft noch wurde noch "Vogelsberg dein denk ich gerne" gesungen. Zum Abschluss des Lichterfestes sangen Chorgemeinschaft und Besucher gemeinsam das "Schlossberglied".

Nach dem Ende des offiziellen Teils harrten noch viele Besucher auf dem Schlossberg aus, um bei fast wolkenlosem Himmel, die Mondfinsternis zu beobachten.

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