Bärentanz und Werkzeugkasten-Beat

  • schließen

Schon Tradition ist es, dass die Vereinsgemeinschaft Rebgeshain den Reigen der zahlreichen Faschingsveranstaltungen in der Großgemeinde Ulrichstein eröffnet. So wurde am Samstagabend das vierstündige Programm pünktlich mit der Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Henrik Ziegenhain und dem Tanz der "großen" Garde im Dorfgemeinschaftshaus eröffnet. Für die exzellente Tanzdarbietung erhielten die zehn jungen Damen großen Beifall und es gab nach einer lautstarken Aufforderung eine Zugabe.

Schon Tradition ist es, dass die Vereinsgemeinschaft Rebgeshain den Reigen der zahlreichen Faschingsveranstaltungen in der Großgemeinde Ulrichstein eröffnet. So wurde am Samstagabend das vierstündige Programm pünktlich mit der Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Henrik Ziegenhain und dem Tanz der "großen" Garde im Dorfgemeinschaftshaus eröffnet. Für die exzellente Tanzdarbietung erhielten die zehn jungen Damen großen Beifall und es gab nach einer lautstarken Aufforderung eine Zugabe.

Sehr strapaziert wurden im Anschluss die Lachmuskeln der närrischen Besucher, denn Jens Adolph und Michael Müller gaben einen Einblick in das "Landexamen", das für die Einwanderung in den Vogelsberg abgelegt werden musste. Gleich dreimal musste der "Einwanderer" vorsprechen, bis es endlich klappte. Bei der Prüfung wurde zum Beispiel verlangt, korrekt auszusprechen, wie das Mutterschwein in Maar, in Stockhausen, Ulrichstein oder Grebenhain genannt wird. Manchmal ist es eine "Fregglsau", manchmal eine "Mock".

Eine sportlich und tänzerische Hochleistung präsentierten im Anschluss Felicia Rühl, Stella Schellenberger und Greta Schwandner beim Shuffle-Dance.

Nach seiner ersten Büttenrede im Vorjahr stand wieder Neubürger Walter Lotz in der Bütt. Er hatte bei den Straßenbauarbeiten im vergangenen Jahr so einiges notiert und gab es nun zum Besten.

Umleitungsverkehr macht Probleme

Themen waren unter anderem das verlegte Breitbandkabel, die sehr weiträumige Umleitung und unvernünftige Auto- und Lkw-Fahrer, die für einige Zwischenfälle bei illegalen Abkürzungen sorgten. Für ihn selbst bedeutete der frühe Arbeitsbeginn der bauausführenden Firma morgens immer, dass er nicht mehr schlafen konnte. Perfekt präsentierte sich im Anschluss auch die Garde aus dem benachbarten Engelrod.

"Das perfekte Missverständnis", so lautete der Titel des nachfolgenden Sketches der Garde. Zum Hintergrund: Die Bundesregierung hat ein Gesetz erlassen, dass alle Ehepaare ein Kind haben müssen. Sollte dies nach einem bestimmten Zeitraum nicht der Fall sein, wird ein Mann offiziell beauftragt, für Nachwuchs zu sorgen. Dieser besagte Mann hat sich angemeldet, aber es kommt irrtümlicherweise ein Fotograf, der Kinderaufnahmen machen soll. Er präsentiert der Ehefrau stolz Aufnahmen seiner beruflichen Tätigkeit. Am Ende der Präsentation fällt die Frau in Ohnmacht.

Schlag auf Schlag ging es im zweiten Teil dann weiter. Dem Tanz der kleinen Garde folgte ein Gruppe junger Männer, die unter dem Motto "Toolbox Drummers" gekonnt mit ihren Werkzeugkästen im Takt schlugen.

Das Männerballett "Pitschedappler Lanzenhaa" setzte den Reigen der Tanzdarbietungen fort. Eine Augenweide waren die jungen Damen mit ihrem Showtanz "Ägypten". Begeisterten sie im Vorjahr als "Westerngirls", so entführten sie das Publikum diesmal ins Reich der Pharaonen. Sportlich sehr fit zeigte sich das Männerballett beim Auftritt. Zunächst in einem Bärenkostüm und anschließend in Sportbekleidung zeigten die Männer, wie fit "tollpatschige Bären" sein können. Vor dem großen Finale kam nochmals die große Garde auf die Bühne.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare