Keine Wolke über dem Rathaus in Groß-Felda: Die Schulden sinken, der Haushalt für dieses Jahr ist genehmigt. Nicht klar ist allerdings wie überall, wie sich die Folgen der Corona-Krise auswirken. FOTO: PM
+
Keine Wolke über dem Rathaus in Groß-Felda: Die Schulden sinken, der Haushalt für dieses Jahr ist genehmigt. Nicht klar ist allerdings wie überall, wie sich die Folgen der Corona-Krise auswirken. FOTO: PM

Trendwende ist geschafft

  • vonRedaktion
    schließen

Feldatal(pm). Ein Lichtblick für die Gemeinde Feldatal nach schwierigen Zeiten. Die Genehmigung des Haushaltes 2020 liegt in der Gemeindeverwaltung nunmehr vor. DAmit sei die Gemeindeverwaltung wieder voll handlungsfähig, freut sich Bürgermeister Leopold Bach: "So können nun alle Vorhaben für 2020 abgearbeitet werden". Bach ist froh darüber, dass der von der Gemeinde eingeschlagene Weg von der kommunalen Finanzaufsicht anerkannt werde und der Gemeinde nach schwierigen finanziellen Jahren in der Vergangenheit eine positive Trendwende bescheinigt wird.

Unklare Folgen der Corona-Krise

"Ohne einen genehmigten Haushalt wären wir - bis auf gesetzlich vorgeschriebene Leistungen - kaum handlungsfähig", sagt der Rathauschef. "Nunmehr können wir unsere Aufgaben in Angriff nehmen und die Vorhaben abarbeiten. Zudem freue ich mich, dass das Konzept zur finanziellen Gesundung greift, wir bereits einige Förderprogramme generieren konnten und die Bürger die positiven Auswirkungen spüren", so Bach weiter.

Im Rahmen der Überprüfung der unterschiedlichen Produkte auf Wirtschaftlichkeit sei so in Feldatal eine Basis geschaffen worden, wodurch eigens auferlegte Sparzwänge umgesetzt, diese aber nicht zwangsläufig zulasten der Bürger gehen würden.

"Wir dürfen nicht vergessen, dass ich meine Amtszeit mit einer Verschuldung von rund 5,1 Millionen Eurobeginnen musste. Mittlerweile haben wir die Schulden auf 3,37 Millionen reduzieren können. Jedoch weiß noch niemand, wie uns die Corona-Krise finanziell treffen wird. Da wir im Feldatal jedoch krisenerprobt sind, behalte ich die Hoffnung, dass wir die Krise einigermaßen unbeschadet überstehen."

Am 12. März beschloss die Gemeindevertretung den Haushaltsplan 2020 mit einem Überschuss von rund 25 000 Euro. Anvisierte Projekte in diesem Jahr sind unter anderem Investitionen in den Brandschutz, in die Instandhaltung von Gemeindestraßen, die Vereinsförderung sowie die Instandhaltung und Modernisierung gemeindlicher Gebäude.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare