Trauercafé öffnet wieder

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Alsfeld(pm). Mit den weiteren Lockerungen der Corona-Bestimmungen kann das evangelische Dekanat seine Türen für das Trauercafé des Hospizvereins für eine bestimmte Personenanzahl (nur drei Personen) öffnen. Abschied nehmen ist oft eine schmerzhafte Erfahrung - auf den Verlust eines geliebten Menschen folgen viele Gefühle: Einsamkeit, Trauer, Wut. Häufig fühlen sich trauernde Menschen allein gelassen und unverstanden und sind kaum in der Lage, ihre Trauer allein zu bewältigen. Manche sehnen sich nach dem Austausch mit Menschen in einer ähnlichen Situation - Gespräche über gemeinsame Erfahrungen und über Wege aus der Trauer können hilfreich sein. Der Alsfelder Hospizverein bietet trauernden Menschen die Möglichkeit, über ihre Trauer zu sprechen und mit anderen Menschen zusammenzukommen. An jedem ersten Donnerstag im Monat öffnet das Trauercafé "Die Brücke" im Fulder Tor 28 seine Pforten. Auch für Menschen mit einer Gehbehinderung ist das Trauercafé barrierefrei zu erreichen. Von 15 bis 17 Uhr stehen auf Wunsch auch ausgebildete Trauerbegleiter zur Verfügung.

Mit diesem Angebot möchte der Hospizverein alle Menschen, die einen Verlust erlebt haben, unabhängig von Konfession, Alter oder Nationalität ansprechen. Auch wann der Trauerfall eintrat, spielt keine Rolle, Trauer ist häufig unabhängig von der seit dem Verlust vergangenen Zeit.

Teilnehmer melden sich bitte unter der Telefonnummer 0 66 31/70 91 73 zu den Geschäftszeiten oder auf dem Anrufbeantworter des Hospizvereins an. Der nächste Termin ist der kommende Donnerstag, 2. Juli, von 15 bis 17 Uhr. Das Dekanat macht darauf aufmerksam, dass alle Teilnehmenden Hygiene und Abstandsregeln beachten sollen. Das Gebäude darf nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden. Das Trauercafé findet lediglich als Gesprächskreis statt, da ein gemeinsames Kaffeetrinken momentan nicht erlaubt ist.

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