Telefongespräche und virtuelle Konferenzen prägen derzeit die Arbeit des Landtagsabgeordneten Michael Ruhl. FOTO: PM
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Telefongespräche und virtuelle Konferenzen prägen derzeit die Arbeit des Landtagsabgeordneten Michael Ruhl. FOTO: PM

Telefonieren und kleinen Sohn betreuen

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Vogelsbergkreis(pm).. Nachdem wegen der derzeitigen Corona-Lage der Landtag in den letzten sechs Wochen nur zur Verabschiedung des Corona-Nachtragshaushalts sowie zur Vereidigung des neuen hessischen Finanzministers zusammenkam, tage nun zunächst wieder ein Teil der Fachausschüsse, berichtet der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Michael Ruhl aus Herbstein.

Ab 5. Mai komme dann wieder der Landtag zu einer zweitägigen Plenarsitzung zusammen. In der nächsten Woche fahre er dann erstmals wieder zu inhaltlichen Beratungen zur Sitzung des Haushaltsausschusses nach Wiesbaden, so Ruhl.

In der Zwischenzeit war dem Abgeordneten für den Wahlkreis Vogelsbergkreis sowie die Stadt Laubach im Kreis Gießen aber nicht langweilig. Eine Fülle von Telefon- und Videokonferenzen sowie die aktuellen Anliegen der Bürger und Geschäftsleute während der Corona-Krise prägten den Tagesablauf des 35-Jährigen ebenso wie die Betreuung seines dreijährigen Sohnes, erzählt er.

Während in "normalen Zeiten" die wöchentliche Fraktionssitzung der CDU-Landtagsfraktion in Wiesbaden zum persönlichen Austausch und zur Meinungsbildung genutzt wurde, finden jetzt mit der 40-köpfigen Landtagsfraktion oft mehrstündige Telefonkonferenzen statt.

Die Hauptaufgabe in diesen Tagen und Wochen von Michael Ruhl war aber das Klären von drängenden Fragen von Bürgern etwa zur Soforthilfe des Landes Hessen für kleinere Betriebe und anderen krisenbedingten Fragen. Jüngst hatte er sich zusammen mit dem Wirtschafts- und Gesundheitsdezernenten des Vogelsbergkreises, Jens Mischak, an Ministerpräsident Volker Bouffier gewandt und für eine für den ländlichen Raum angepasste, flexible Lösung der 800-qm-Grenze bei Einzelhandelsgeschäften geworben.

Die von der Landesregierung aufgesetzten Programme für kleine und mittlere Unternehmen sollen die Liquidität der besonders von der Corona-Pandemie betroffenen hessischen Unternehmen sicherstellen, betont Ruhl. Am Mittwoch werde der Haushaltausschuss des Landtags dazu erste Berichte über die Umsetzung der Maßnahmen entgegennehmen.

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