Pfarrer Detlef Metz steht in Höckersdorf auf der zentralen Kreuzung des Dorfes. FOTO: SF
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Pfarrer Detlef Metz steht in Höckersdorf auf der zentralen Kreuzung des Dorfes. FOTO: SF

Straßenandachten mit Megafon

  • vonJutta Schuett-Frank
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Ulrichstein/Mücke(sf). Christen auf der ganzen Welt feiern an Ostern die Auferstehung Jesu von den Toten. Das zentrale Motiv und Fundament des christlichen Glaubens macht das Osterfest daher auch zum wichtigsten Hochfest der christlichen Kirche. Denn die Auferstehung und der Sieg über den Tod spenden den Christen Hoffnung auf das ewige Leben. So wird Ostern auch als das Fest der Hoffnung bezeichnet und verstanden. Doch in diesem Jahr war alles anders. Die Kirchen blieben leer, und doch wurde die Frohe Botschaft verbreitet. Die frohe Botschaft des Osterfestes ließ sich von den Kontaktbeschränkungen wegen des Coronavirus nicht aufhalten. Pfarrer Dr. Detlef Metz hielt beispielsweise Straßenandachten in den Ortsteilen seiner Kirchengemeinde. Ausgestattet mit einem Megafon tourte er durch die Gemeinden Bobenhausen, Ober-Seibertenrod, Kölzenhain, Wohnfeld und Höckersdorf. Dort verbreitete er an Mittelpunkten der Dörfer die Frohe Botschaft Gottes. Auch stimmte er Osterlieder an und betete gemeinsam mit den Gläubigen, die sich auf den Dorfplätzen in sicherem Abstand um ihn herum gruppierten. An Ostern hatten zudem die Kirchen geöffnet, und man konnte dort beten und sich das Osterlicht von der Osterkerze mit nach Hause nehmen.

Die Straßenandachten waren gut besucht. Zudem wurden viele Fenster geöffnet, und die Anwohner lauschten der Andacht des Pfarrers.

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