"Steh auf und geh!"

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Homberg(pm). Der Gottesdienst zum Weltgebetstag am Freitag, dem 6. März, kam von Frauen aus dem afrikanischen Land Simbabwe. Mit Bildern, Liedern, Gebeten und Geschichten von den Frauen aus Simbabwe feierte kürzlich eine Frauengruppe in Homberg den ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche. Der ökumenische Vorbereitungskreis, in diesem Jahr bestehend aus elf Frauen aus der evangelischen und der katholischen Gemeinde, gestaltete den Gottesdienst und führten durch die Liturgie.

Appell zum Aufbruch

Die Frauen aus Simbabwe vermittelten trotz der schwierigen Situation in ihrem Land eine klare Botschaft der Hoffnung und des Aufbruchs. Sie haben den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: "Steh auf! Nimm deine Matte und geh!" Abgewandelt griffen die Hombergerinnen die Losung auf: "Steh auf, nimm dein Schicksal selbst in die Hand." Das ist die Botschaft des Weltgebetstags 2020 aus Simbabwe. Und so überlegten die Hombergerinnen auch, wo Schritte der Veränderung notwendig sind. Klimawandel, Selbstvertrauen und Demokratie schützen waren ihre Anliegen. Am Ende des Gottesdienstes lud eine Körperübung dazu ein, zu spüren, dass man aufstehen kann für sein Leben. "Wir können aufstehen und auch im Kleinen etwas zum Guten verändern", so lautete ihre Überzeugung.

Bestärkt trafen sich alle Teilnehmerinnen nach dem Gottesdienst noch zu einem Imbiss im Gemeindesaal der katholischen Kirche, wo sie noch lange beisammen saßen.

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