Der Vulkan lässt lesen

Stefan Aust über Hitlers ersten Feind

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Alsfeld (pm). Er war einer seiner schärfsten Kritiker, und doch soll Hitler sich bei Veranstaltungen manchmal geweigert haben, mit seiner Rede zu beginnen, bevor er nicht eingetroffen war: Konrad Heiden. Als Mitarbeiter der angesehenen »Frankfurter Zeitung« gehörte er zu den ersten Publizisten, die den Aufstieg der Nazis kritisch begleiteten. Auf seiner Hitler-Biografie, die 1936/37 in der Schweiz erschien, bauten fast alle späteren Lebensbeschreibungen des Diktators auf.

Alsfeld (pm). Er war einer seiner schärfsten Kritiker, und doch soll Hitler sich bei Veranstaltungen manchmal geweigert haben, mit seiner Rede zu beginnen, bevor er nicht eingetroffen war: Konrad Heiden. Als Mitarbeiter der angesehenen »Frankfurter Zeitung« gehörte er zu den ersten Publizisten, die den Aufstieg der Nazis kritisch begleiteten. Auf seiner Hitler-Biografie, die 1936/37 in der Schweiz erschien, bauten fast alle späteren Lebensbeschreibungen des Diktators auf.

Stefan Aust, einer der renommiertesten Journalisten des Landes, hat in einem Buch das Leben des Konrad Heiden zusammengefasst: »Hitlers erster Feind – Der Kampf des Konrad Heiden«. Aus diesem Buch trägt Stefan Aust im Rahmen der Reihe »Der Vulkan lässt lesen« am Mittwoch, dem 22. November, ab 20 Uhr in Alsfeld im Autohaus Roth (Grünberger Straße 109) vor.

Der Journalist Stefan Aust porträtiert diesen faszinierenden Mann und lässt aus seiner Perspektive Hitlers Aufstieg und Herrschaft lebendig werden. In den USA galt Heiden als führender Experte für das NS-Regime und dessen »Staatsfeind Nr. 1«. Im März 1933 zur Flucht gezwungen, setzte Heiden seinen Kampf gegen das Regime unter Lebensgefahr fort.

Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 14 Euro, für Schüler und Studenten 11 Euro. Vorverkauf bei den Veranstaltern von »Der Vulkan lässt lesen«, der OVAG (Telefon 0 60 31/68 48-1 11 13) und der Sparkasse Oberhessen sowie den Kooperationspartnern, den Buchhandlungen Am Markt (Alsfeld) und Lesezeichen (Lauterbach) sowie auch im Internet unter www.adticket.de.

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