Spiele gehen von Romrod aus nach ganz Deutschland

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In den Regalen des Fachgroßhändlers in Romrod wartet ein Sortiment aus 800 hochwertigen Artikeln darauf, von 45 gut geschulten Außendienstmitarbeitern per Direktvertrieb an Kindertagesstätten in ganz Deutschland verkauft zu werden. Und sie werden gut verkauft. Dies erläuterte der Geschäftsführer der Spielwelle Vertriebs-GmbH im Gespräch mit dem Wirtschaftsdezernenten des Vogelsbergkreises, Jens Mischak.

In den Regalen des Fachgroßhändlers in Romrod wartet ein Sortiment aus 800 hochwertigen Artikeln darauf, von 45 gut geschulten Außendienstmitarbeitern per Direktvertrieb an Kindertagesstätten in ganz Deutschland verkauft zu werden. Und sie werden gut verkauft. Dies erläuterte der Geschäftsführer der Spielwelle Vertriebs-GmbH im Gespräch mit dem Wirtschaftsdezernenten des Vogelsbergkreises, Jens Mischak.

In Romrod sorgt die Vertriebs-GmbH mit 14 Mitarbeitern fürs termingerechte Versenden mithilfe von Versanddienstleistern. In Weimar arbeiten drei pädagogisch geschulte Designer an der Entwicklung neuer kreativer Spielzeuge. Die Eigenentwicklungen sorgen immer wieder für große Aufmerksamkeit, so Sven Eichhorn. Auch haben schon etliche Prototypen der Verkaufsserien im Mathematikum in Gießen gestanden und großes Interesse auf sich gezogen. Mit hoher Dynamik und großer Kreativität – sowohl beim Verkauf als auch beim Design der pädagogisch anspruchsvollen Spiele und Spielgeräte für Kindertagesstätten – legt sich die Spielwelle seit Anfang der 1990er Jahre mächtig ins Zeug.

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Mischak zeigte sich beeindruckt vom Verkaufsprinzip "Direktvertrieb statt Online-Handel". "Wir wollen wirklich vor Ort überzeugen", führte Eichhorn aus. Die Qualität und die Nachhaltigkeit der Produkte führe zu verlässlichen Kundenbeziehungen in den Kindertageseinrichtungen, seien sie nun kirchlich, kommunal oder privat. Eichhorn lobte die "ausgezeichnete, oft nicht genug beachtete Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas" – er wünschte sich ausdrücklich mehr Wertschätzung für diesen gesellschaftlich prägenden Beruf.

Im ausführlichen Gespräch mit Vizelandrat Mischak lobte er die Rahmenbedingungen im Vogelsbergkreis für aufstrebende Unternehmen – mit Ausnahme einer deutlichen Mahnung an die Adresse der Telekom: "Das schnelle Internet muss jetzt wirklich kommen, vor allem für uns Unternehmer." Dr. Mischak zeigte großes Verständnis für die Problematik und betonte, dass der Breitbandausbau des Vogelsbergkreises auf einem guten Weg sei.

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