Eine Betreuerin hilft einer bettlägerigen Seniorin aus ihrem Bett. FOTO: DPA
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Eine Betreuerin hilft einer bettlägerigen Seniorin aus ihrem Bett. FOTO: DPA

Spendenappell für Diakoniestation

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke(sf). Seit über 35 Jahren leisten die Mitarbeiter der "Diakoniestation Mücke" und der späteren "Diakoniestation Ohm-Felda" Arbeiten, die nur mit Hilfe von Spenden finanziert werden können. Vor diesem Hintergrund appelliert Altbürgermeister Dieter Böck, bei Spenden nicht nachzulassen. In diesem Sinne geht er mit gutem Beispiel voran, denn zum Jahresende 2019 beging er seinen 80. Geburtstag und überreichte aus diesem Anlass eine Spende in Höhe von 800 Euro über den Förderverein Mücke an die Diakoniestation Ohm-Felda.

Mit dieser Spende, so informierte der Bürgermeister a. D. wolle er auch sichtbar nach außen machen die segensreiche Arbeit der Mitarbeiter sowie das breite Angebot der Station würdigen und hervorheben. Immer wieder würden vor Ort an den zu pflegenden Bürgern Zeiten erforderlich, die von den Pflegekassen nicht refinanziert würden. Dazu zählen nach Angaben von Böck zum Beispiel Hausbesuche, um eine bestmögliche Versorgung im häuslichen Umfeld der Klienten sicher zu stellen.

Des Weiteren fielen unter diese Rubrik auch Unterstützung bei der Hausarztsuche, Unterstützung bei der Antragstellung an die Pflegekassen und vielem mehr.

Schließlich werde noch in Krisensituationen und in der Sterbephase besonderer Einsatz erforderlich, wobei die Mitarbeiter der Diakoniestation mit viel Einfühlungsvermögen und Anteilnahme vorgingen, aber dabei auch selbst eigener emotionaler Belastung ausgesetzt seien.

Die "Diakoniestation Mücke" wie sie bei ihrer Gründungsversammlung am 18. März 1983 unter dem damaligen Bürgermeisters Heinrich Stein aus der Taufe gehoben wurde, fördert und trägt nach einschätzung des vormaligen Bürgermeisters mittelbar dazu bei, dass die Aufgaben der Station in der Kranken-, Alten- und Familienpflege erfüllt werden.

Weniger Mitglieder im Förderverein

Im Zuge der Umstrukturierung zur "Diakoniestation Ohm-Felda" habe sich der Förderverein am 24. April 2002 eine neue Satzung gegeben, erinnerte Böck, dessen Zweck auch weiterhin die Förderung der Diakoniestation beinhalte.

In den zurückliegenden mehr als 35 Jahren sei die Diakoniestation über Mitgliedsbeiträge und Spenden durch den Förderverein finanziell unterstützt worden. Leider sind die Mitgliederzahlen und auch die Spenden stark rückläufig, bedauerte Böck. Um aber weiterhin die Arbeit der Station zu unterstützen, sei es erforderlich, dass der Förderverein erhalten bleibe. Er rief den Bürgern ins gewissen, "älter werden wir alle, wer weiß schon, ob wir nicht auch einmal die Diakoniestation in Anspruch nehmen müssen." Daher bittet der Bürgermeister a.D.: "Werden auch Sie Mitglied im Förderverein. Der jährliche Mindestbeitrag beläuft sich auf zwölf Euro. Anmeldeformulare erhalten Interessenten unter anderem in den Mücker Apotheken, der Gemeinde-Verwaltung und auch in der Diakoniestation selbst.

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