Sommer-Sonnenwendfeier

  • VonDieter Graulich
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Ulrichstein (au). Für den Rechner der Kyffhäuser-Kameradschaft, Günter Döring ist 2017 das Jahr der runden Jubiläen. So ist er in diesem Jahr 50 Jahre Mitglied und 50 Jahre mit Ehefrau Margarethe verheiratet. Außerdem feierte er vor wenigen Tagen den 70. Geburtstag. Im vorigen Jahr wurde er für 35-jährige ununterbrochene Vorstandsarbeit geehrt. Am Samstagabend wurde er jetzt im Rahmen der 31. Sonnenwendfeier auf dem Brandplatz in der Rothohl für 50-jährige Treue zur Kameradschaft geehrt.

Ulrichstein (au). Für den Rechner der Kyffhäuser-Kameradschaft, Günter Döring ist 2017 das Jahr der runden Jubiläen. So ist er in diesem Jahr 50 Jahre Mitglied und 50 Jahre mit Ehefrau Margarethe verheiratet. Außerdem feierte er vor wenigen Tagen den 70. Geburtstag. Im vorigen Jahr wurde er für 35-jährige ununterbrochene Vorstandsarbeit geehrt. Am Samstagabend wurde er jetzt im Rahmen der 31. Sonnenwendfeier auf dem Brandplatz in der Rothohl für 50-jährige Treue zur Kameradschaft geehrt.

Kreis- und Landesvorsitzender Werner Deubel (Eschenrod) sowie Kameradschaftsvorsitzender Klaus-Dieter Semmler überreichten die Ehrenurkunde mit der dazugehörenden Treuenadel. Beide wünschten, dass Döring noch recht lange sein Amt als Rechner ausführen kann und er der Kameradschaft noch viele Jahre bei bester Gesundheit die Treue hält.

Vorsitzender Klaus-Dieter Semmler hatte zuvor bei der Eröffnung darauf hingewiesen, dass das Sonnenwendfeuer zum 31. Mal stattfindet. Dazu kämen noch vier Jahre, in denen die Feier wegen schlechten Wetters nicht stattfinden konnte.

Semmler ging dann auf die Bedeutung des Sonnenwendfeuers ein. In der Mythologie der Griechen habe Prometheus gegen den Willen der Götter, das Feuer vom Himmel geholt und damit den Menschen die kulturelle Weiterentwicklung ermöglicht. In allen Religionen waren Feuer und Licht für die Menschen etwas Göttliches, das sie von der Dunkelheit befreite.

»Bis heute bedeutet beides Verheißung und Wärme, das Gegenteil der Nacht mit ihren Schatten«, erläuterte Semmler. Deshalb feierten die Menschen in vielen Ländern mit Sonnenwendfeuern die Hoffnung auf eine helle Zukunft. Schon die Vorfahren hätten die Sommersonnenwende mit einem Feuer gefeiert. Bei den Kyffhäusern und vielen anderen Vereinen werde die Feier als Familienfest mit Freunden und Bekannten gefeiert.

Nach der anschließenden »Feuerrede« zündete Feuermeister Jörg Scharmann den am Tag zuvor mühsam zusammengesammelten Holzstoß an. Bizarre Feuerbilder loderten wenig später am Himmel. Nach dem Erlöschen des Feuers wurde noch geraume Zeit in der Rothohl gefeiert.

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