Sicherer im Verkehr bewegen

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke(sf). Förderstufenleiter Markus Günterberg begrüßte an der Gesamtschule in Mücke dieser Tage wieder eine Vertreterin der "ADAC-Verkehrserziehung". In diesem Jahr war es Verkehrspädagogin Annett Kramer vom ADAC Frankfurt vor Ort. Sie unterrichtete die 5. und 6. Klassen mit je einer Doppelstunde. Annett Kramer legte dabei gesteigerten Wert auf das "Mitmachen bei der Theorie". Zum Hintergrund des Trainings: Kritische Situationen im Straßenverkehr sind für Kinder noch nicht zu erkennen. Das Programm "Achtung Auto" soll dazu beitragen, das sie durch vorausschauendes Handeln richtig reagieren können. Theorie und Unterricht fanden im Freien statt. Die Kinder mussten laufen und an einer bestimmten "Haltelinie" bremsen. Dieses Weiterlaufen und der Stopp-Bereich wurden farblich markiert und später mit dem Bremsweg eines Autos verglichen. Es wurden reale Verkehrssituationen nachgestellt. Die Kinder lernten den Zusammenhang von Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg kennen, um so den Anhalteweg von Fußgängern und Fahrzeugen besser einschätzen zu können. Als Mitfahrer im sogenannten Aktionsauto wurde ihnen bei einer Vollbremsung die lebensrettende Bedeutung von Gurt und Kindersitz verdeutlicht.

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