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Abschied an der Homberger Ohmtalschule: Holger Schäddel, Doris Rühl, Dr. Marion Komp, Maria Kersting und Schulleiter Carsten Röhrscheid.

Sekt und Verse zum Abschied

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Homberg (pm). Vor den Sommerferien hieß es erneut Abschied nehmen an der Homberger Ohmtalschule (OTS). Gleich vier Mitarbeiter haben die Schule zum Abschluss dieses Schuljahres verlassen. Mit einer gelungenen Feier, die bei schönem Wetter draußen stattfinden konnte, ließen die Kollegen ihre teils jahrzehntelange Arbeit an der Schule Revue passieren und erzählten so manche lustige Anekdote.

»Dass so viele ehemalige Kollegen zur Verabschiedung kommen, zeigt die große Verbundenheit zur Schule und im Kollegium«, sagte Schulleiter Carsten Röhrscheid, der die »Gehenden« noch einmal persönlich ehrte.

Großes Engagement

Doris Rühl, Lehrerin für Arbeitslehre, Sport und Hauswirtschaft, wird eine tiefe Lücke hinterlassen, da waren sich alle einig. Seit 1980 hat sie an der OTS gearbeitet, habe vielen Generationen von Schülern unermüdlich und mit unendlicher Geduld zum Schulerfolg verholfen.

Nicht wegzudenken sei sie aus der Schule, betonte Röhrscheid, sie habe die Schule stark mitgestaltet und bei vielen Veranstaltungen im Hintergrund gewirkt, indem sie zum Beispiel mit Schülern das Catering übernommen habe. »Es macht einfach Spaß, packt es an«, gab Doris Rühl, die nun in den Ruhestand wechselt, den Kollegen mit auf den Weg.

Die zweite Pensionärin ist Dr. Marion Komp, die vom Schulleiter vor fast 15 Jahren von der Gesamtschule Hungen »abgeworben« wurde, weil ihr Fachwissen in Englisch und Latein in Homberg dringend benötigt wurde. Dr. Komp war das Bindeglied zur Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain, wo sie ebenfalls unterrichtete, und ihre jährlich stattfindende Trier-Exkursion ist fester Bestandteil des OTS-Schullebens. »Sie hat ihren Dienst stets mit 120 Prozent gemacht und selbst am letzten Schultag noch die Schüler fürs Cambridge Certificate begeistert«, lobte Röhrscheid, während dessen Marion Komp sich sehr lebhaft an ihren ersten Tag an der OTS erinnerte und was sich seitdem alles grundlegend in der Schule verändert hat - organisatorisch, technisch und bei der Inneneinrichtung. »Alles ist in Bewegung«, lautete ihr Fazit. Die dritte Ruheständlerin ist Maria Kersting mit den Fächern Chemie und Biologie, die seit einigen Jahren an der OTS war. Sie habe die Chemie-Sammlung auf Vordermann gebracht und dabei einige sehr interessante Stoffe entdeckt, sagte Röhrscheid.

Der vierte »Abgänger« ist Jugenddiakon Holger Schäddel, der seit 2003 neben seiner kirchlichen Tätigkeit als Religionslehrer und in der schulbezogenen Jugendarbeit an der OTS tätig war. Viele Ausflüge ins Kreisjugendheim Landenhausen, Schulgottesdienste, Kanu-Touren oder der Pausen-Spiel-Raum »Halbzeit« sind mit ihm verknüpft, sodass auch er eine große Lücke hinterlassen wird. Schäddel wird sich künftig ganz seiner kirchlichen Tätigkeit widmen.

Alle wurde von ihren Fachbereichen noch einmal gewürdigt und beschenkt, bevor Karin Fei vom Personalrat ein Gedicht vertrug. Der Lehrerchor sowie Herbert Kress am Keyboard und Ute Tondar an der Violine umrahmten die Verabschiedung musikalisch.

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