Schwalben willkommen

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Dieser Tage brachten NABU-Ortsgruppenvorsitzender Tilman Oeppert und Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Rupp in der Romröder Schlossallee sieben Mehlschwalbendoppelnester an den Wohnhäusern der Familien Krausmüller/Schindler und Bambey an. Diese Unterstützungsaktion an den genannten Häusern bot sich insbesondere deshalb an, da hier bereits seit Jahren einige Kunst- und Naturnester vorhanden sind, die auch mit Erfolg bebrütet wurden.

Dieser Tage brachten NABU-Ortsgruppenvorsitzender Tilman Oeppert und Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Rupp in der Romröder Schlossallee sieben Mehlschwalbendoppelnester an den Wohnhäusern der Familien Krausmüller/Schindler und Bambey an. Diese Unterstützungsaktion an den genannten Häusern bot sich insbesondere deshalb an, da hier bereits seit Jahren einige Kunst- und Naturnester vorhanden sind, die auch mit Erfolg bebrütet wurden.

Mehlschwalben stehen unter dem besonderen Schutz des Bundesnaturschutzgesetz – dies gilt auch für ihre Nist- und Brutstätten. Von daher ist es auch grundsätzlich verboten, ihre Nester zu beschädigen oder zu entfernen, was aufgrund übertriebener Ordnungsliebe mancher Menschen aber immer wieder geschieht.

Von daher waren die NABU-Vertreter hoch erfreut, dass sich die genannten Familien bereit erklärt haben, die kolonieartig brütenden Mehlschwalben in der Schlossallee durch das Anbringen weiterer Nisthilfen im Rahmen des "sozialen Wohnungsbaus" zu unterstützen.

Oft mangelt es den Schwalben in der heutigen Kulturlandschaft auch an lehmigen Baumaterial, um die für sie typischen Nester an rauen Außenwänden unter den Dachvorsprüngen zu bauen. Aber wie schön ist es auch für Hausbewohner, wenn nach Rückkehr aus dem Süden, als erster Frühlingsgruß das Zwitschern der Schwalben zu hören ist. Schwalben galten früher als Glücksboten, die das Haus vor Feuer und Blitzschlag schützten und das Vieh vor Krankheit bewahren sollten.

Als Anerkennung für ihre Bereitschaft, die Mehlschwalben zu unterstützen, erhielten die Familien Krausmüller/Schindler und Bambey jeweils eine Urkunde des NABU und gleichzeitig eine Plakette, die ihr Haus als "Schwalbenfreundliches Haus" auszeichnet.

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