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Marianne Zimmer (Mitte) erhält das Bundesverdienstkreuz.

Ehrung

Schotternerin erhält das Bundesverdienstkreuz

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Für ihren jahrelangen Einsatz und ihr soziales Engagement ist Marianne Zimmer mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Einiges hat die Schottenerin jedoch noch vor.

Für ihren jahrelangen Einsatz und ihr soziales Engagement ist Marianne Zimmer mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt worden. Regierungspräsident Christoph Ullrich überreichte der Schottenerin den Ehrenorden mit den Worten: "Kindern, die eine beschwerliche Kindheit erleben, geben Sie Hoffnung und die Motivation, mit Bildung und Selbstbestimmtheit aus einer Abwärtsspirale auszubrechen."

Die gelernte Bürokauffrau ist seit Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv. So ist sie seit 2002 im Vorstand des Kinderschutzbundes und betreut in dieser Funktion rund 50 Familien mit über 100 Kindern. Marianne Zimmer ist darüber hinaus ausgebildete Familienpatin und setzt sich als solche unermüdlich ein. Vom Behördengang über Telefonate mit Beratungsstellen bis hin zur Begleitung bei Arztbesuchen.

Engagement an der Vogelsbergschule

Landrat Manfred Görig: "Sie sind genau die Richtige für diese Auszeichnung. Insbesondere Menschen, die nicht immer im Vordergrund stehen, verdienen diese Anerkennung." Die ausdauernde Arbeit von Marianne Zimmer sei nicht hoch genug einzuschätzen. Auch in Sachen Bildung leistet Marianne Zimmer eine Menge.

Neben der Organisation von pädagogischen Fahrten des Fördervereins Vogelsbergschule unterstützt sie die Schüler bei der Hausaufgabenbetreuung und bietet eine Leseförderung mit den Kollegen des Kinderschutzbundes an. Viele kleine und große Taten zeichnen den Verdienst von Marianne Zimmer aus. Ob es die Aktion "sicherer Schulweg" oder die "Begrüßungstasche" ist, die Neugeborenen überreicht wird. "Alles, was wir erreicht haben, war nur im Team möglich", sagt die Geehrte und weist auf den Rückhalt hin, den ihr ihre Familie gibt.

Der Verdienstkreuzträgerin werden auch in Zukunft nicht die Ideen und vor allem die Kraft ausgehen, um die Gesellschaft immer ein Stück besser zu machen. "Es ist noch viel zu tun", sagt sie. 

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