Kinder mit Bille und Krause

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Schotten(pm). Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr alles ein bisschen anders gemacht. Die allgemeinen aktuellen Lockerungen machten es dann doch möglich und so entschieden sich die Macher des "Erlebnistags Mühlen - vom Korn zum Brot", die Veranstaltung in Kooperation mit dem Infozentrum Hoherodskopf in den Sommerferien anzubieten. Unter den vielen kleinen und großen Besuchern, die zum Erlebnistag kamen, herrschte eine gute Disziplin in puncto Corona-Auflagen.

Mit Abständen hatten der Ober-Mockstädter Mühlenmodellbauer Manfred Egloff und der Kultur- und Naturführer Bernd Schröder sowie Annerose Schröder einige Stationen aufgebaut. So konnte zum Beispiel an einem Tisch mit einer historischen Handmühle, einem Reibstein und einer Kurbelgetreidemühle Mehl hergestellt werden. Eifrig wurde gemahlen und gesiebt.

Auch an einem anderen Tisch wurde das Mehl gesiebt und Gewürze oder Gewürzmischungen in Mörsern hergestellt. Der nächste Tisch war quasi die Backstube, da wurde der Teig geknetet und auf die Stöcke gewickelt. An einer Feuerstelle wurde dann das sogenannte Stockbrot gebacken. Vorbereitet waren auch an einem weiteren Tisch noch kleine Mühlsteinrohlinge, da konnte man sehen, wie Mühlsteine im Inneren an ihrer Mahlfläche aussehen, und mit Bille und Krause, das sind Hämmer zum Bearbeiten von Mühlsteinen, konnten die Kids die Mühlsteine selbst behauen und bearbeiten.

Wie im Großen so im Kleinen, ob in Industriemühlen oder -bäckereien oder in kleinen Bäckereien, hier wurde gezeigt, welchen Weg das Brot oder das Frühstücksbrötchen hinter sich hat. Wenn die derzeitigen Regelungen beziehungsweise die Corona-Auflagen so beibehalten werden, wird es am 7. Oktober, also in den Herbstferien, noch einmal einen Erlebnistag zu Mühlen auf dem Hoherodskopf geben.

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