"Wo gibt’s denn hier Vulkane?"

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"Wo gibt’s denn hier Vulkane?" ist der Titel einer Fotoausstellung, die im Info-Zentrum auf dem Hoherodskopf zu sehen ist. Nahe des vulkanischen Schlots, der den zweithöchsten Vogelsberggipfel bildet, zeigen über 30 Bilder Orte der Region, an denen die vulkanische Vergangenheit des Vogelsberges heute noch erkennbar ist, wie die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft (DVG) mitteilt. Es sind Felsen, ehemalige und noch aktive Steinbrüche, aber auch Baugruben oder historische Keller. Obwohl die aktive Phase der Vulkane schon viele Millionen Jahre zurückliegt, verdeutlichen diese Geotope bis heute die unterschiedlichsten Aspekte des Vulkanismus.

"Wo gibt’s denn hier Vulkane?" ist der Titel einer Fotoausstellung, die im Info-Zentrum auf dem Hoherodskopf zu sehen ist. Nahe des vulkanischen Schlots, der den zweithöchsten Vogelsberggipfel bildet, zeigen über 30 Bilder Orte der Region, an denen die vulkanische Vergangenheit des Vogelsberges heute noch erkennbar ist, wie die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft (DVG) mitteilt. Es sind Felsen, ehemalige und noch aktive Steinbrüche, aber auch Baugruben oder historische Keller. Obwohl die aktive Phase der Vulkane schon viele Millionen Jahre zurückliegt, verdeutlichen diese Geotope bis heute die unterschiedlichsten Aspekte des Vulkanismus.

Der Untertitel der Ausstellung lautet "Spurensuche im Vogelsberg". Er macht deutlich, dass es nicht immer einfach ist, sich die Zeugnisse der Erdgeschichte zu erschließen. Seit über zehn Jahren sind die Mitglieder der Sektion Vogelsberg der DVG in Sachen Vulkane unterwegs. "Nebenbei" sind auf ihren Touren auch viele Fotos entstanden, die zum Teil bekannte Orte aus ungewöhnlichen Perspektiven zeigen. Eine kleine Auswahl dieser Bilder wurde nun großformatig auf Leinwand gedruckt. Keines wurde dazu in größerem Umfang nachbearbeitet. So liefern sie authentische Blicke auf und in den Vogelsberg.

Erklärungen in Begleitheft

An den Bildern selbst lenken keine Notizen den Blick ab. Aber wer wissen möchte, welcher Ort zu sehen ist, und was man dort erkennen kann, der findet bei den Bildern mehrere Exemplare des Begleitheftes, in dem jedes Bild erläutert ist. Außerdem ist geplant, dass pünktlich zum Vulkanfest am 1. Mai eine Neuauflage dieses Heftes interessierten Besuchern angeboten werden kann. Zusammengestellt wurden die Bilder in verschiedenen Kapiteln zu Lavaströmen, Schloten und verschiedenen Arten explosiver Ausbrüche von Vulkanen. Beschreibungen und Bilder aus heute noch aktiven Vulkangebieten leiten jedes Kapitel ein, sodass sich im Folgenden Vergleiche mit dem Vogelsberg ziehen lassen. Damit liefert das Begleitheft eine inhaltliche Ebene, die einfachen Stimmungsbildern fehlt.

Im Begleitheft sind auch die Bildautoren zu finden. Es sind Andreas Rüb (Kefenrod), Dr. Angela Metzner (Schotten), Klaus Emrich (Schotten), Rudolf Schlintz (Freiensteinau), Jürgen Löffler-Wegwerth (Grebenhain), Klaus Tamme (Schotten), Erhard Müth (Gedern), Gerold Beckmann (Grebenhain), Hartmut Kraus (Homberg) und Kerstin Bär (Nidda) – sie sind alle Mitglieder des Leitungsteams der DVG-Sektion oder als Ortsbeauftragte unterwegs.

Die Ausstellung kann bis 31. Mai zu den üblichen Öffnungszeiten im Info-Zentrum auf dem Hoherodskopf besucht werden.

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