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Niemand war stark genug für den schwebenden Stein.

Durch die Welt der Vulkane

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Schotten(Klasse 4a). Im Rahmen des Projektes "Zeitung in der Grundschule" unternahmen wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Grundschule Oberes Ohmtal, einen Ausflug in das Vulkaneum. Dies ist eine Art Museum, in welchem man eine Reise durch die Welt der Vulkane machen kann. Das Vulkaneum befindet sich mitten in Schotten und wird im Jahr von 25 000 bis 30 000 Menschen besucht.

Im Vulkaneum angekommen, begrüßte uns Johanna Boos. Frau Boos ist Geologin und hatte sich extra für uns Zeit genommen, um uns eine Führung durch das Vulkaneum zu geben. Sie arbeitet dort schon seit der Eröffnung im Jahr 2017.

Im Vulkaneum gibt es ein kleines Kino, in welchem wir unsere Führung mit einem Film über die Entstehung von Vulkanen und ihren Einfluss auf das Bild der heutigen Vogelsberglandschaft starteten. Vulkane entstehen durch das Aufsteigen von Magma aus dem Erdinneren. Wenn der Druck durch aufsteigendes Magma zu groß wird, bricht es schließlich durch die Erdoberfläche und ein Lavastrom ergießt sich auf die Erde.

Lavaströme hinterlassen zunächst zerstörte Landschaften, aber durch die Vulkanasche, die viele Nährstoffe enthält, kann bald wieder neues Pflanzenleben entstehen. Insgesamt gab es drei Ausbruchphasen, durch die sich die Landschaften immer wieder veränderten. Durch die verschiedenen Ausbruchsphasen und Abtragungen hat der Vogelsberg seine heutige Form erhalten. Der Vogelsberg ist das größte Vulkangebiet in Mitteleuropa. Die drei Ausbruchsphasen spielte Frau Boos mit uns mit Bewegungen nach, woran wir viel Freude hatten, besonders, als wir den Ausbruch mit einem lauten "Boom" nachstellen durften.

Danach ging es in das obere Stockwerk. Dort durften wir erst alles selbst erkunden, bevor Frau Boss die Stationen mit uns gemeinsam noch mal abging. Es gab viel zu entdecken: Mikroskope, durch die man Gesteine betrachtete, einen "schwebenden" Stein, magnetische Basaltsäulen und weiteres Spannendes. Jeder von uns legte sich unter den "schwebenden" Stein und versuchte, ihn anzuheben, aber niemand von uns hatte genügend Kraft, sogar die stärksten Kinder nicht. Genauso spannend war der Raum mit dem magischen Buch, das von den Legenden und Mythen über Vulkane erzählt.

Ein Highlight war das Experiment am Ende der Führung. Hier mischten wir Trockeneis mit Spülmittel und erzeugten so einen eigenen Minivulkanausbruch mit Schaum.

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