Bürgermeister Edwin Schneider (l.) dankt Marlen und Mark Philippi vom "klimafairein Oberhessen" für die Baumspende am Badebiotop. FOTO: AU
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Bürgermeister Edwin Schneider (l.) dankt Marlen und Mark Philippi vom "klimafairein Oberhessen" für die Baumspende am Badebiotop. FOTO: AU

Schattenspender fürs Badebiotop

  • vonDieter Graulich
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Ulrichstein(au). Im Naturbadebiotop bei Ulrichstein wurden kürzlich zwei neue Bäume gepflanzt, die künftig den Besuchern Schatten spenden sollen. Finanziert wurde die Aktion von einem noch jungen Verein aus Mücke, dem "klimafairein Oberhessen".

Bürgermeister Edwin Schneider bedankte sich bei einem Ortstermin beim stellvertretenden Vorsitzenden Mark Philippi und bei Beisitzerin Marlen Philippi für die großzügige Spende des Vereins, mit der eine weitere Aufwertung des Biotops möglich gemacht wurde.

Der Stadtverwaltung war in den vergangenen Jahren schon mehrfach angetragen worden, dass noch mehr für schattige Plätzchen im Ulrichsteiner Badebiotop getan werden sollte. Diesem Wunsch konnte mit der Baumspende Rechnung getragen werden.

Bei den gepflanzten Bäumen handelt es sich um Quercus ruba, also amerikanische Roteichen, die auch landläufig als Spitzeiche bezeichnet wird. Die Roteiche wächst als sommergrüner Baum und erreicht meist Wuchshöhen von 20 bis 25 Metern, mitunter sogar bis zu 35 Metern. Sie kann bis zu 400 Jahre alt werden und dabei einen Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern erreichen ( aus Wikipedia).

Gießwasser aus einer Schürfquelle

Es wurden bei der Neuanpflanzung gleich extra größere Exemplare gewählt, damit es nicht zu lange dauert, bis der gewünschte Schattenwurf eintritt. Die beiden Gehölze wurden fachmännisch vom Bauhof gesetzt, der auch die weitere Pflege, insbesondere das Gießen in diesen oft recht trockenen Tagen, übernommen hat. Selbstverständlich wird das Wasser dazu nicht aus der Leitung, sondern direkt aus dem Badebiotop entnommen, dessen Wasser aus einer nicht mehr für die Trinkwasserversorgung benötigten Schürfquelle stammt.

Bürgermeister Edwin Schneider wünschte sich abschließend, dass sich die Roteichen im Badebiotop gut entwickeln und er dankte allen Beteiligten. Er wünschte dem neuen Verein viel Erfolg bei der Umsetzung der Vereinsziele für einen besseren Klimaschutz.

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