Dennis Graulich mit der großen und schön gezeichneten Bachforelle. FOTO: HSO
+
Dennis Graulich mit der großen und schön gezeichneten Bachforelle. FOTO: HSO

Riesige Bachforelle

  • vonHerbert Schott
    schließen

Feldatalhso). Für Dennis Graulich, Mitglied des Feldataler Angelvereins, war der Fang seines Lebens am 1. April kein "Aprilscherz" - denn eine über 60 Zentimeter große Bachforelle ging ihm in der Felda auf der Strecke zwischen der Schmitthofmühle in Ermenrod und Schellhausen an den Haken. Ihm fehlten fast die Worte, als er den stolzen Fisch dem Fotografen präsentierte.

"So etwas hätte ich hier nicht vermutet, Mannomann", sagte er sichtlich gerührt immer wieder. Es war der erste Tag in der neuen Forellensaison nach der Schonzeit. Bei schönem Wetter wollte er nach so langer Abstinenz endlich mal wieder ans Gewässer und seinem Hobby frönen. Dass dabei so etwas herauskam, wird er so schnell nicht vergessen, nachdem er den Fisch nach kurzem, heftigem Drill schließlich sicher landen konnte. Die Bachforelle ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch und ist eine Unterart der Forelle.

Das angestammte Revier der Bachforelle, ihr Name verrät es, sind Wiesen und Mittelgebirgsbäche. Die Bachforelle braucht kiesigen Grund, auf dem sie im Winter ablaicht. Je nach Nahrungsangebot wird sie 20 bis 80 Zentimeter lang, in Ausnahmefällen sind Größen von einem Meter und Gewichte über 15 kg möglich. Ebenso braucht sie unterspülte Ufer und tiefe Gumpen, denn sie liebt Deckung, einen festen Unterstand und schnelle Strömung, die das Wasser mit dem nötigen Sauerstoff anreichert. Gerade an so einer Stelle ging dem glücklichen Petrijünger sein Prachtexemplar an den Haken.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare