Kreis-Gesundheitsdezernent Jens Mischak überzeugt sich vor Ort vom schnellen und einfachen Einsatz der App. FOTOS: PM
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Kreis-Gesundheitsdezernent Jens Mischak überzeugt sich vor Ort vom schnellen und einfachen Einsatz der App. FOTOS: PM

Registrierungs-App nowayt startet

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Veranstaltungen unter Corona-Beschränkungen sind eine Herausforderung: für Gastgeber und Gäste. Besonders die Registrierung ist oft zeitraubend und lückenhaft. Als Lösung bietet das Alsfelder IT-Startup "connect2" mit der App nowayt eine Lösung an.

Den meisten dürften die folgenden Situationen bekannt sein: Lange Schlangen vor Veranstaltungen, ständiges Ausfüllen von Zettelchen, die sowohl beim Gast als auch beim Veranstalter für Unruhe und Aufwand sorgen. Und: Was passiert eigentlich mit meinen Daten? Wo werden sie aufbewahrt und wer kann sie einsehen? Warum liegt das Formular vom vorherigen Gast noch auf dem Tisch, und müssen die Kulis nicht eigentlich jedes Mal desinfiziert werden? Wie ist gewährleistet, dass alle Daten im Ernstfall an das Gesundheitsamt übermittelt werden, und wie werde ich informiert? Und wer kontrolliert überhaupt, ob meine Daten pünktlich gelöscht werden?

Für all diese Fragen hat das IT-Startup "connect2" unter der Leitung von Unternehmer Maximilian Hill eine einfache und allem voran sichere Antwort: nowayt - die "Rundum-sorglos-App für Veranstalter und Gäste" oder, um es in den Worten von Hill auszudrücken, "eine kluge Lösung für Veranstaltungen und Zusammenkünfte aller Art - von der Messe über Hochzeiten, Geburtstage, Sportveranstaltungen bis hin zum Friseurbesuch". Der Designer und Inhaber der Veranstaltungslocation "güterbahnhof alsfeld" Frank Galfe ist neben Hill ebenfalls Schöpfer und Initiator dieser App. Gerade für ihn als Veranstalter ist die aktuelle Dringlichkeit einer solchen App-Entwicklung, die "jenseits allen Papierkrams auf der Höhe der Zeit liegt", relevant.

nowayt ist für Veranstalter, Vereine, Firmen und andere Organisationen verfügbar. "Kosten fallen nur an, wenn die App tatsächlich genutzt wird", erläuterte Hill den ersten Interessenten, die sich - unter Corona-konformen Bedingungen - kürzlich in der Villa Raab eingefunden hatten, darunter auch der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak und Alsfelds Wirtschaftsförderer Uwe Eifert. Selbstverständlich hatten sie sich alle bereits mit der App angemeldet und für das Event registriert.

"Es geht darum, die Kontaktdatenerfassung in den Alltag zu integrieren und daraus das neue Normal zu erschaffen", skizzierte Hill ein Anliegen, das mit der App verfolgt wird, denn es sei kaum zu erwarten, dass sich diese Thematik in den nächsten Monaten erledigt habe.

Zum Nutzen der App kann man mit wenigen Klicks eine Veranstaltung oder einen Ort erstellen, maximale Personenzahl, Hinweise für Besucher und Hygienekonzept können hinterlegt werden. Mit der Einladung bekommen die Gäste den Link zur App und können schon vor der Veranstaltung ihre Daten eingeben. Daraufhin wird ein QR-Code generiert, der beim Ein- und Ausgang gescannt wird.

Die Daten werden auf ihre Schlüssigkeit hin überprüft und datenschutzkonform verschlüsselt, so dass nicht einmal der Veranstalter auf die personenbezogenen Daten zugreifen kann. Im Falle eines Falles können sie schnell und einfach an die Gesundheitsämter übermittelt und erst vor Ort wieder gelesen werden.

Der Gast kann seine Daten auf seinem Handy gespeichert lassen und diese dann bei jeder weiteren Veranstaltung, auf der die App zum Einsatz kommt, schnell und einfach nutzen. "Die Vorteile liegen auf der Hand", sind sich die kreativen Köpfe hinter nowayt sicher: Keine langen Warteschlangen, die nervig sind und selbst wieder ein Infektionsrisiko darstellen. Schnelle und sichere Auskunft über Verfügbarkeit und freie Plätze sowohl für den Veranstalter als auch den Gast. Hygienische Lösung, anonym, umweltfreundlich, nachhaltig.

Die Gäste zeigten sich sehr interessiert und stellten bereits vor Ort viele Fragen zu Anwendung und Nutzen im Vergleich zu anderen Apps. Aus den Äußerungen war zu entnehmen, dass viele von ihnen sich vorstellen können, die App zum Einsatz zu bringen.

Auch Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak als Vertreter des Vogelsbergkreises erachtet die App als sehr sinnvoll: "Das Konzept hinter der App ist durchdacht, insbesondere mit Blick auf den Datenschutz und die Weiterleitung der Daten", sagte der Erste Kreisbeigeordnete. Er zeigte sich überzeugt davon, dass solche IT-Lösungen in Zukunft in Einsatz kommen und freute sich sehr, dass ein Unternehmen aus dem Vogelsberg hier Vorreiter ist. "Gerade mit Blick auf die Dauer der Pandemie und die Situation in der Veranstaltungsbranche und der Gastronomie brauchen wir neue Strategien und eine solche App kann ein Baustein dafür sein."

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