Zusammenarbeit der Helfer bei dem Großbrand klappte

Romrod (bl). Die Feuerwehren der Großgemeinde beschäftigten sich in den vergangenen Tagen in verschiedenen Besprechungen mit der Nachbereitung des Großbrandes (wir berichteten).

Romrod (bl). Die Feuerwehren der Großgemeinde beschäftigten sich in den vergangenen Tagen in verschiedenen Besprechungen mit der Nachbereitung des Großbrandes (wir berichteten). Allein im betrofffenen Möbelhaus beläauft sich der Schaden auf 100 000 Euro. Die Brandursache ist noch nicht offiziell geklärt.

60 Einsatzkräfte aus Romrod, Stadteilen sowie Alsfeld, vom DRK-Rettungsdienst und von Polizei sowie Bauhof waren teilweise bis zu acht Stunden im Einsatz. Das Abbruchunternehmen Lang schaffte unbürokratisch einen benötigten Bagger zu Einsatzstelle, damit die Wehren die letzten Glutnester löschen konnten. Entgegen den ersten Meldungen wurden drei Feuerwehrleute leicht verletzt. Zwei von ihnen hatten leichte Verbrennungen, ein Dritter erlitt eine Schnittwunde. Die Einsatzleitung lag in den Händen von Stadtbrandinspektor Oliver Rabe sowie Stellvertreter Björn Preuß von Brincken. Während des Einsatzes war auch Kreisbrandinspektor Werner Rinke vor Ort. Die Bürgermeisterin beobachtete nicht nur die Arbeiten, sondern sorgte auch für Getränke und Essen für die Einsatzkräfte. Dabei erhielt sie Unterstützung von Nachbarn an der Brandstelle.

Dass die Alsfelder Wehr so lange gebraucht habe und über Vollalarm alarmiert worden sei, muss berichtigt werden. Zunächst wurde nur die Drehleiter angefordert. Der Kommandowagen rückte mit der Drehleiter an. Erst als beide Führungskräfte vor Ort waren, wurden die Tanklöschfahrzeuge nachgefordert. Die Alarmierung der Feuerwehrkräfte lief über Funkmeldeempfänger. Aus diesem Grunde kamen die Alsfelder unterschiedlich an. Sie rückten zum Ende des Brandes noch mit Flutlichtmast unddem Gerätewagen Nachschub nach. Die Alsfelder luden das nicht mehr benötigte Material auf den Nachschubwagen, damit Gerätschaften gereinigt und innerhalb kurzer Zeit wieder eingesetzt werden können. Bei diesem Einsatz zeigte sich, dass sich gemeinsame Übungen sowie die Großgemeindeschleife bewährt haben.

Im Gespräch mit dem Pressebeauftragen Philipp Weitzel sowie dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor lobte die Feuerwehr die vorbildliche Haltung des Möbelhauses Hasenpflug, das sofort Besucher, Kunden und Personal evakuierte. Desweiteren wurde allen Einsatzkräften für ihre vorbildliche Zusammenarbeit gedankt. Der Dank galt auch den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter freitellten, was leider nicht bei allen der Fall sei. Um die Schlagkraft der Feuerwehren vor Ort noch zu verbessern, brauche man mehr Freiwillige. Informieren kann man sich unter , auch stehen Führungskräfte gerne zur Auskunft zur Verfügung.

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