Planung entspricht EU-Recht

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Homberg(pm). Die Planung zum Weiterbau der A 49 zwischen der Anschlussstelle Stadtallendorf-Nord und der Verknüpfung mit der A 5 am Ohmtaldreieck bei Gemünden wird allen Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gerecht. Das teilt die Deges am Dienstag mit. Sowohl für die Bauzeit als auch für den späteren Betrieb seien die Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die den Schutz des Grundwassers und der Trinkwasserversorgung verlangt, vollumfänglich berücksichtigt worden. Dies ist das Ergebnis des Fachbeitrags zur Wasserrahmenrichtlinie, den die Deges auf Bitten des Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts diesen Sommer bei einem unabhängigen Gutachterbüro in Auftrag gegeben hatte. Das Gutachten liegt nun vor und ist auf der Internetseite der Deges, des Verkehrsministeriums wie auch unter www.lueckensch luss-a49.de abrufbar.

Hintergrund: Der Planfeststellungsbeschluss für die A 49 zwischen der Anschlussstelle Stadtallendorf-Nord und dem Ohmtaldreieck stammt aus dem Jahr 2012. Die dem Beschluss zugrunde liegende Planung hat die damaligen Anforderungen des Wasserrechts berücksichtigt, und die entsprechenden Auflagen und Maßnahmen sind planfestgestellt.

Zum Zeitpunkt der Planfeststellung war der Fachbeitrag zur EU-Wasserrahmenrichtlinie noch nicht vorgeschriebener Teil der Planfeststellung; dies ist erst seit 2015 der Fall.

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