Pfingstmarkt fraglich

  • Rolf Schwickert
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Alsfeld(rs). Bürgermeister Stephan Paule bezieht sich in seiner Videobotschaft vom Dienstag auf Hinweise, die sich in der Folge des Besuchs von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstag in Gießen (Seite 22) ergeben haben. Dabei hebt Paule darauf ab, dass etwa Geschäfte, die bisher nicht zum unmittelbar nötigen Versorgungsangebot gehörten, möglicherweise die ersten seien, für die es Lockerungen gibt. Das passiere allerdings immer im Zusammenhang mit den Vorgaben in Hinblick auf Abstand und Hygiene.

Der Bürgermeister informiert ferner darüber, dass nach Einschätzung des Bundesgesundheitsministers Partys und Volksfeste die Letzten sein würden, die wieder zugelassen würden. Das betreffe Alsfeld mit dem anstehenden Pfingstmarkt Ende Mai/ Anfang Juni. Noch sprach der Bürgermeister in seiner Videobotschaft nicht davon, dass das große Volksfest abgesagt werde, aber es bestehe nach den Äußerungen von Spahn jetzt zumindest die Wahrscheinlichkeit. Wenn die Stadt konkrete Vorgaben habe, werde sie sich dazu äußern.

Positiv wertet Paule ein Projekt von VR Bank Hessenland und vielen angeschlossene Geschäften, die die Aktion "Füreinander" ins Leben gerufen haben. Dabei können Kunden Gutscheine von aktuell noch geschlossenen Geschäften erwerben. Das Besondere daran: Die VR Bank Hessenland stockt den Wert der Gutscheine immer um 15 Prozent auf. Das wertete der Bürgermeister als "tolle und solidarische Sache, denn wir müssen uns alle mit dem Einzelhandel, der geschlossen haben muss, solidarisch erklären, sodass nach Ende der Krise die Geschäfte auch wieder frequentiert werden. Das könne ein Beitrag sein, das Überleben der Geschäfte sicherzustellen.

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