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Spinnvorführungen kommen im Museum immer gut an. FOTO: AU

Ostereier- und Herbstmarkt sind Renner

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Ulrichstein(au). Ein interessantes und sehr abwechslungsreiches Museumsjahr 2020 liegt vor dem Förderverein "Museum im Vorwerk". Im Rahmen der Jahreshauptversammlung im "Bistro am Museum" stellten kürzlich Vorsitzende Heike Erbes und deren Stellvertreter Norbert Zejewski das Programm vor, das mit einem Spinnstubennachmittag am Sonntag, dem 16. Februar, startet.

Am Sonntag, dem 8. März, gibt es einen Termin aus der Reihe "Der Vulkan lässt lesen": Dietrich Faber liest aus seinem Buch: Sorge dich nicht, stirb! Wenige Tage später am Samstag, dem 14. März, gibt es ab 15 Uhr einen Mundartstammtisch. Eine lange Tradition hat der Ostereiermarkt, der in diesem Jahr am Wochenende 4. und 5. April stattfindet. Mit dem Thema "Das Museum für alle: Museen für Vielfalt und Inklusion" soll am Internationalen Museumstag am Sonntag, dem 17. Mai, das öffentliche Bewusstsein für ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander gefördert und der Blick auf verschiedene Perspektiven eröffnet werden. Neu im Programm ist ein regionaler Bauernmarkt am Samstag, dem 6. Juni, und am Samstag, dem 31. Oktober, jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Gut angenommen wurde im Vorjahr ein Flohmarkt, und so gibt es am 28. Juni eine Auflage dieser Veranstaltung. Am Samstag, dem 11. Juli, ist der örtliche Kulturverein Karuszel Ulrichstein zu Gast und präsentiert den Handtaschenkrimi. Ein fester Bestandteil im Programm des Fördervereins ist auch die Beteiligung an der Gestaltung der Ferienspiele. In diesem Jahr wird das Thema: "Bienen" behandelt.

Der Herbstmarkt ist für Sonntag, den 27. September, geplant, und am Samstag, dem 24. Oktober, startet die Irisch/Schottische Folknacht. Tradition hat auch der "Tag der Jagd", diesmal am Sonntag, dem 1. November. Am 1. Advent soll es einen "Tag für die Kinder" geben. Das Jahresprogramm schließt am 6. Dezember mit einem Spinnstubennachmittag mit Adventskaffee. Noch kein genaues Datum steht für die Ausstellung "Invasive Arten", etwa in der Zeit von Oktober bis Dezember, fest.

Vorsitzende Heike Erbes hatte zu Beginn des Treffens einen Rückblick auf das abgelaufene Museumsjahr gegeben und dabei als "Zugpferde" den Ostereiermarkt und den Herbstmarkt hervorgehoben. Mit 75 Mitgliedern ist die Zahl der Mitglieder gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben.

Bei den Vorstandswahlen wurden Vorsitzende Erbes und deren Stellvertreter Norbert Zejewski sowie Schriftführerin Daniela Wolf in ihren Ämtern bestätigt. Rechner Steffen Höhl stand nicht mehr zur Verfügung. Die Kassengeschäfte werde deshalb zurzeit von der Vorsitzenden Erbes und Schriftführerin Wolf kommissarisch geführt. Kraft Amtes gehört Bürgermeister Edwin Schneider dem Vorstand an. Bürgermeister Edwin Schneider zollte dem gesamten Museumsteam Respekt für die Ausrichtung der vielen Veranstaltungen, die immer mit sehr viel Arbeit verbunden seien. Das "Museum im Vorwerk" sei, neben dem Vogelsberggarten und dem Badebiotop, eine der wichtigsten Attraktionen von Hessens Bergstädtchen und werde auch weiterhin erhalten, obwohl es zu den sogenannten "freiwilligen Leistungen" der Stadt zähle, weil es jährlich bezuschusst werde. Die freiwilligen Leistungen stünden alljährlich beim Haushaltssicherungskonzept auf dem Prüfstand. Durch die Leistungen des Fördervereins hielten sich diese beim Museum aber in einem finanziell erträglichen Rahmen. Der Förderverein, so war zu hören, plant zukünftig eine Newsletter für Mitglieder und interessierte Bürger herauszubringen, damit der Informationsfluss besser werde.

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