Die Aktiven sind mit dem Herrichten des Osterbrunnens zufrieden. FOTO: SF
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Die Aktiven sind mit dem Herrichten des Osterbrunnens zufrieden. FOTO: SF

Osterbrunnen in Ober-Seibertenrod

  • vonJutta Schuett-Frank
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Ulrichstein(sf). Ein kleiner Lichtblick in der schwierigen Zeit: Der Brauch des Osterbrunnenschmückens wird zwar bevorzugt im Gebiet der Fränkischen Schweiz ausgeübt, aber seit Jahrzehnten hat dies nun auch im heimischen Oberhessen Tradition. Vor diesem Hintergrund wurde jetzt erst kürzlich der Osterbrunnen in Ober-Seibertenrod hergerichtet. Der Hauptgrund für das österliche Schmücken von Brunnen und Quellen ist wahrscheinlich in der großen Bedeutung des Wassers als lebensspendendes Element zu sehen. Quellen, Brunnen und Zisternen waren von Alters her unabdingbare Voraussetzungen für das Leben von Mensch und Tier. Zudem war die Reinhaltung dieser Wasserspender infolgedessen ein grundsätzliches und überlebenswichtiges Gebot.

Karl Schmidt hat in Ober-Seibertenrod den Bogen geschmiedet, der den Brunnen ziert. Gewickelt und geschmückt haben ihn dann Helmut und Gerlinde Ettling, Sieglinde Zimmermann, Jutta Schmidt, Karlheinz und Inge Roth.

Mit dem schönen Blickpunkt des Osterbrunnens im Ortskern hofft man, ein Stück weit Normalität für das Auge geschaffen zu haben.

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