Online-Banking, Mobilität und Bildung

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Vogelsbergkreis(pm). Der Kreisseniorenbeirat tagte nun zum ersten Mal für dieses Jahr in Lauterbach. Die Vertreter aus 19 kreisangehörigen Städten und Gemeinden berichteten kurz von Projekten vor Ort. Immer wieder angesprochen wurden Mobilitätsangebote für ältere Menschen, wie sie etwa in Kirtorf, Lautertal, Feldatal, Freiensteinau oder Grebenhain angeboten werden. Dort stehen Bürgerbusse zur Verfügung oder es sollen - wie im Fall der Lautertaler Nachbarschaftshilfe - Autos angeschafft werden, um Senioren mit Fahrten zum Einkaufen, zum Arzt oder zu Freizeitaktivitäten zu unterstützen.

Monika Schenker, Leiterin der Volkshochschule, und Monique Abel vom Pflegestützpunkt stellten kurz die Angebote für Senioren vor. Auch um die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Lebensumstände von Senioren ging es. Wenn man mit Enkeln kommunizieren oder Informationen aus dem Internet abrufen möchte, muss die Bedienung von Smartphone, Tablet oder PC funktionieren. Dr. Bernd Liller gab einen kurzen Überblick und warb für Offenheit bei der Anwendung neuer Technologien, denn Online-Banking oder bargeldloses Bezahlen rückten mehr und mehr in den Fokus. Hier setzte Monika Schenker an. Sie stellte Themen des neuen Programmheftes der Volkshochschule vor. "Man ist nie zu alt, um etwas dazuzulernen". Denn sehr viele Teilnehmer fielen in die Altersklasse ab 50 Jahren, führte sie aus. Im Programm-Heft finden sich außerdem Tagesexkursionen sowie Gesprächs- und Debattierveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit, Politik und Geschichte. Auch Kurse wie Ahnenforschung, Pilates und Yoga für Senioren oder Sprachkurse mit Augenmerk auf die Belange von Älteren werden angeboten. Die VHS-Leiterin warb gleichzeitig dafür, dass Senioren ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz als Dozenten einbringen.

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