Neujahrsnacht verläuft im Kreis »relativ ruhig«

  • VonPhilipp Weitzel
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Alsfeld/Lauterbach (pwr). Für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Vogelsbergkreis war die Neujahrsnacht »relativ ruhig«. Zu einem größeren Einsatz kam es in der Schottener Innenstadt nach einem Verkehrsunfall.

Dort war ein Auto von der Vogelsbergstraße abgekommen. Es zertrümmerte einen Holzzaun auf einer Länge von 50 Metern, prallte gegen einen Baum und kam in einem Garten zum Stillstand.

Der junge Fahrer sowie zwei weitere Insassen flüchteten vom Unfallort, wurden aber von der Polizei ermittelt. Einen Führerschein konnten die Polizisten nicht sicher stellen, da der Fahrer nicht im Besitz eines solchen war. Da es im Motorraum des Unfallautos qualmte, musste auch die Feuerwehr anrücken. Die Feuerwehrleute öffneten die Haube mit schwerem Spreizgerät und stoppten die Brandgefahr. »Die Insassen hatten unwahrscheinliches Glück bei ihrer Unfallfahrt. Durch die Windschutzscheibe hatte sich ein Holzbalken zwischen Fahrersitz und Beifahrersitz gebohrt«, schilderte ein Feuerwehrsprecher die Lage. Im Rahmen des rund zweistündigen Einsatzes halfen die Feuerwehrleute auch bei der Bergung des Unfallwracks und leuchteten die Unfallstelle aus. Zu einem weiteren Verkehrsunfall kam es in Herbstein. Dort prallte ein Autofahrer beim Ausparken rückwärts gegen eine Hauswand. Der Atemalkoholtest lieferte den Beamten die mögliche Ursache für das missglückte Fahrmanöver. In Lauterbach mussten die Polizisten zur späteren Stunde wegen einer Ruhestörung ausrücken. Partygast randaliert Ein randalierender Partygast musste im Schottener Ortsteil Rainrod von den Beamten besänftigt werden. Im Herbsteiner Ortsteil Stockhausen brannte ein Altkleidercontainer. Ursache war offenbar das Feuerwerk. Zudem waren Beamte in der Neujahrsnacht zudem wegen entlaufener Pferde im Einsatz. »Von keinen besonderen Vorkommnissen« sprach ein Sprecher der Polizeistation Alsfeld. Im Antrifttaler Ortsteil Ohmes gab es bei einer Silvesterfeier zwei Verletzte, dort war der Rettungsdienst mit Notarzt im Einsatz. In Grebenau wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Für die Alsfelder war es eine ruhige Nacht in der Feuerwache. Wegen eines »heißen Backbleches« gab es bereits am Silvestertag in der Kreisstadt Großalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus rief Rettungsteams und einen Löschzug der Feuerwehr auf den Plan. Doch der Zimmerbrand bestätigte sich nicht. Kurz zuvor war bereits die Feuerwehr der Gemeinde Wartenberg im Einsatz. Im Ortsteil Landenhausen brannte ein Baum auf einem Feld.

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