Mitglieder des Vorstandes im neu ausgeschobenen Teich bei einer Bestandsaufnahme am defekten Mönch. FOTO: HSO
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Mitglieder des Vorstandes im neu ausgeschobenen Teich bei einer Bestandsaufnahme am defekten Mönch. FOTO: HSO

Neuer Mönch für Blaupfützenteich

  • vonHerbert Schott
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Feldatal(hso). Idyllisch liegt der Blaupfützenteich in der Gemarkung Zeilbach in einer kleinen Senke rechts von der Landesstraße von Zeilbach nach Ober-Ohmen. In Groß-Felda hatten sich 1974 interessierte Angler zusammengefunden, um einen Verein zu gründen. Natürlich fehlte es anfangs noch an entsprechenden Gewässern, und so kam das Angebot der Gemeinde, den Blaupfützenteich neu zu verpachten, gerade richtig.

Der damals junge Verein bekam dann den Zuschlag für eine Pachtdauer zunächst bis Ende 1989, die aber danach immer wieder verlängert wurde. Weil der Teich stark verlandet war, stand eine Räumung an, die auch dann unter Auflagen aus Sicht des Natur- und Landschaftsschutzes durchgeführt wurde. Seit dieser Zeit sind nun wieder viele Jahre vergangen, und bereits 2015 begannen wieder Überlegungen, den erneut stark verlandeten und zugewachsenen Teich zu räumen. Die starke Verlandung ist darauf zurückzuführen, dass es sich bei dem Blaupfützenteich um einen sogenannten "Himmelsteich" handelt. Er wird nur von einem größeren Graben gespeist, wenn dieser entsprechend Wasser führt. Dieses Wasser trägt dann trotz eines Vorfluters, Jahr für Jahr die Bodenabschwemmungen der umliegenden Äcker in den Teich ein.

Vorstand hat alles vorbereitet

Der Verein trug seine Überlegungen der Gemeinde vor, und mit Beginn der Amtszeit von Bürgermeister Leopold Bach kam dann die Angelegenheit endlich ins Laufen. Im November des Vorjahres wurde der Teich abgelassen und dann stehen gelassen. Das erneut trockene Jahr 2020 kam den geplanten Arbeiten sehr entgegen, der Schlamm konnte austrocknen, und bereits im September erfolgte die Räumung durch eine Firma.

Bei einer Besichtigung zeigten sich Mitglieder des Vorstandes über das Ergebnis sehr zufrieden. Auch vonseiten der Gemeinde war man voll des Lobes über die Ausführung. Im nächsten Schritt gilt es nun den Mönch zu erneuern. Vor Ort wurden Größe und Ausführung besprochen sowie festgelegt, und es erfolgte auch bereits die Bestellung bei einer Fachfirma. Die Lieferzeit beträgt nun etwa drei Wochen, und sobald die Lieferung erfolgt ist, wird das Teil zeitnah eingebaut. Erste Vorbereitungsarbeiten, zum Beispiel die Freilegung des Abflusses, wurden von einem Teil des Vorstandes bereits erledigt, denn es soll und muss nun schnell gehen.

Es bleibt zu hoffen, dass es bis zum Frühjahr genügend regnet und der Teich sich wieder nach und nach füllt. Zwischendurch können dann das Gelände um den Teich und der Damm wieder eingeebnet, neu eingesät werden und auch die ersten Bepflanzungen folgen. Für alle Beteiligten, Gemeinde und Angelverein, bleibt bis zur "Neueinweihung", hoffentlich in 2021, jedoch noch viel zu tun.

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