Die drei erstplatzierten Mannschaften der Gaudi-Rallye. FOTO: PM
+
Die drei erstplatzierten Mannschaften der Gaudi-Rallye. FOTO: PM

Neueinsteiger siegen

  • vonRedaktion
    schließen

Homberg(pm). Die 5. Gaudi-Rallye hat der MSC Ohmtal kürzlich veranstaltet. Trotz Corona und den damit einhergehenden besonderen Hygiene- und Abstandsregeln verzeichnete der MSC einen erneuten Teilnehmerrekord. 18 Teams waren im Vorfeld angemeldet, 17 Teams haben an der spaßigen Bildersuchfahrt teilgenommen.

Dieses Mal führte die Wegstrecke von Homberg bis zum Spiegelslustturm in Marburg über schöne Dörfer im Landkreis Marburg-Biedenkopf und die ehemalige Hessentagsstadt Stadtallendorf wieder zurück. Die Teilnehmer lernten so Orte kennen, von denen Sie zuvor noch nie gehört hatten.

Gestartet wurde an der Speedwaybahn, die erste Kontrolle erfolgte direkt am Start: Dort wurden die Fahrzeuge auf die "Allgemeine Verkehrssicherheit" hin überprüft. Dann ging es auf die Strecke. Mit Bordbuch, Streckenaufschrieb und einer kopierten Landkarte ohne Ortsangaben bekamen die Starter ihre Anweisungen. Anhand des Strecken-Aufschriebs mussten die zu durchfahrenden Orte ermittelt werden und die Fotos entlang der Wegstrecke gefunden, erkannt und bezeichnet werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Bilder nicht in der Reihenfolge der Fahrtstrecke sortiert waren.

Am Kontrollpunkt kurz vor Bauerbach mussten die Teams ihr Wissen anhand eines Fragebogens mit humorvollen Scherzfragen und Fragen zum Allgemeinwissen testen. Dritter und vierter Kontrollpunkt war wieder auf der Speedwaybahn. Man musste einen Slalomparcours in möglichst kurzer Zeit durchfahren und bei einem Boxenstopp einen Quadreifen möglichst schnell von der Achse schrauben, abzusetzen und dann wieder festschrauben. Viele Teams waren dabei richtig gut und schafften den Reifenwechsel in unter einer Minute.

Kein Team konnte die volle Punktzahl von 140 Punkten erreichen. Aber die Neueinsteiger "Die fantastischen 4" um Udo Lagler und Beate Richter aus Kirchhain waren nah dran. Mit 138 Punkten sicherten sie sich den 1. Platz. Mit nur zwei Punkten Abstand folgten die "Hackfleisch hackenden Zerhacker" - das Team von Louis Christ, Nino Hasselbach und Katharina Frankowiak auf dem 2. Platz. Den 3. Platz mit 135 Punkten heimste das "Dream-Team" von Michael Domes und Angelika Kreuter ein.

Das einzige Damen-Team mit Anita Findt und Sandra Ludwig kam mit 132 Punkten auf den 4. Platz und erhielt einen Sonderpreis. Die siegreichen Teams bekamen je einen Pokal und jedes Team erhielt außerdem eine Teilnehmerurkunde mit der jeweiligen Platzierung.

Wegen der Corona-Regelungen fand auch die Siegerehrung im Freien an der Speedwaybahn statt. Glücklicherweise nieselte es nur ab und zu. Weil die Veranstaltung wieder großen Zuspruch fand, wird die Rallye voraussichtlich im nächsten Jahr wieder am 3. Oktober stattfinden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare