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Grundschüler begeistern mit dem Musical "Das geheime Leben der Piraten" von Andreas Schmittberger.

Zähne putzende Freibeuter

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Mücke (sf). Voll war das Sportheim Ruppertenrod und die Spannung groß. Denn rund 100 Schüler führten ein Musical auf. Es entstand in einer Kooperation der Musik- und Kunstschule mit der Grundschule Oberes Ohmtal. Ein Jahr lang wurde für dieses Musical geprobt, nun konnte man es live erleben. Das Sportheim war in eine tolle Kulisse verwandelt worden und so fühlten sich die Zuschauer auch so, als seien sie mit an Bord.

Das Bühnenbild war dreigeteilt. Zum In halt: Käpt’n Danton und seine Piraten dümpeln in lauen Gewässern. Nichts zu tun, kein Schiff zu kapern, keine Beute zu machen. Seit sieben Monaten haben sie kein anderes Schiff mehr gesehen. Vor Langeweile droht schon Meuterei, aber was ist das? Sie finden eine Flaschenpost mit Schatzkarte.

Also macht sich die Crew der Esmeralda, begleitet von ihren Gefangenen, Prinzessin Filomena und ihrer Gouvernante Donna Dolores, auf die Suche nach der geheimnisvollen Schatzinsel. Man braucht die gefangene Prinzessin, um die Schatzkarte in der Flaschenpost zu lesen. Ansonsten geht es recht komisch auf dem Räuberschiff zu.

Wo ist Backbord? Da, wo der Backofen steht. Was sind das nur für die Räuber, die sich teils vor der Dunkelheit fürchten und sich abends zurufen: "Zähneputzen nicht vergessen, bevor ihr euch in die Kojen legt". Eine spannende Schatzsuche fängt an und das Publikum fiebert mit. Es gibt Rätsel um Rätsel zu lösen. Die lustigen Charaktere sorgen immer wieder für Lacher, so "El Krokodilo", der immer was zu futtern sucht.

Vom Publikum gab es tosenden Beifall und die Gäste waren begeistert von den herrlich witzigen Dialogen und den Auftritten mit Pfiff und Charme. Dazu wurde gesungen, getanzt, live musiziert und manche Instrumentalpassage war in den Text eingebaut. Mit "Wenn die Piraten singen" endete das schöne Musical nach gut einer Stunde. Doch ohne eine gesangliche Zugabe konnte das Ensemble das "Schiff" im Sportheim nicht verlassen. Es wurde um Spenden gebeten, der Eintritt war kostenlos.

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