Weit über 20 000 freuten sich über Narren-Lindwurm Mücke

Mücke (sf). Über 20000 Besucher, 100 Motivwagen und 2000 Teilnehmer der Mücker Faschingszug am Sonntag schlug wieder den eigenen Rekord. Das Wichtigste: Die Stimmung an der Strecke war toll.

Mücke (sf). Grandios präsentierte sich am Sonntag der Mücker Faschingsumzug vor einem Riesen-Publikum. Man hatte den Eindruck, dass gut gelaunte Menschen aus der ganzen Welt in Mücke zu Gast waren. Sah man doch Eskimos, Mexikaner, Dschungeltier, Chinesen und viele mehr. Junge und alte Narren waren überall auf der Gasse und jubelten den Zugteilnehmern zu. Blauer Himmel und Sonnenschein erfreuten Besucher und die über 2000 Zugteilnehmer. Knapp 100 Motivwagen und viele Fußgruppen stellten sich den weit über 20000 Zuschauern vor. Die Resonanz brach wieder alle Rekorde der Vorjahre. Der Zug wurde vom Landhotel Gärtner aus moderiert und am Beginn der Festmeile an der Kreuzung Atzenhainer Straße. Überall säumten die Menschen die Straße, Wurfmaterial wurde aufgesammelt und den Getränken zugesprochen.

Feuerwehr, Polizei und das Rote Kreuz sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Angeführt wurde der 21. Mücker Lindwurm von Strohbär Jochen Pluschke und der Lokomotive des MCV Merlau, folgend ein Spielmannzug und die TSG Gymnastik. Hinterher kamen Bürgermeister Matthias Weitzel, der künftige Landrat Manfred Görig und Ortsvorsteher Dieter Daniel. Viele Mücker Vereine schlossen sich an wie die Tupper Tussis, der SV Sellnrod und alle anderen karnevalistischen Vereinigungen. Aus Grünberg, Laubach, Ulrichstein, Gemünden sowie Reiskirchen konnten Gruppen und Motivwagen bestaunt werden.

Es gab wenige politische Motive, doch brandaktuell gestalteten die Flensunger eine Staatskarosse aus Berlin. Mit Handschellen konnte sich Ex-Bundespräsident Wulff vor das Auto stellen. Ein Schild am Wagen lautete "Schloss zu vermieten". Es war wunderbar, den Spielmannszügen zuzuhören. Der Lindwurm brauchte gut zwei Stunden vom Beginn in Flensungen bis zu Ziel in Merlau. Es wurde lange weiter gefeiert.

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