Viel Freude an Arbeit mit Kindern

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Beruf und Familie kann Eleni Lopes Jilg gut verbinden. Die Ober-Ohmenerin arbeitet als Tagesmutter. Das ist ideal, um weiterhin für die beiden Söhne da zu sein, wie sie auf Nachfrage der Alsfelder Allgemeinen Zeitung sagt.

Beruf und Familie kann Eleni Lopes Jilg gut verbinden. Die Ober-Ohmenerin arbeitet als Tagesmutter. Das ist ideal, um weiterhin für die beiden Söhne da zu sein, wie sie auf Nachfrage der Alsfelder Allgemeinen Zeitung sagt.

Sie hat mit weiteren Tagesmüttern gerade eine Fortbildung absolviert und betreut bereits ein Kleinkind an drei Nachmittagen pro Woche. Ein weiteres wird im Februar hinzukommen.

Die ausgebildete Sekretärin hat auf der Suche nach einem familienfreundlichen Arbeitsplatz ein Praktikum in den Kindergärten von Ober-Ohmen und Stumpertenrod absolviert. "Da habe ich gemerkt, dass es mir viel Freude macht, mit Kindern zu arbeiten", erzählt Lopes Jilg.

Deshalb meldete sie sich für den Kurs an, den der Vogelsbergkreis für angehende Tagespflegepersonen anbietet. "Ich habe viel in den Kitas gelernt und in dem Qualifizierungskurs viel erfahren." Nun kann sie bis zu vier Kinder in ihrem Haushalt betreuen: "Ich freue mich total".

Acht Frauen dürfen sich nach der Qualifizierung nun "Qualifizierte Kindertagespflegeperson" nennen und stehen als Tagesmütter für die Jüngsten zur Verfügung. Jugenddezernent Jens Mischak freut das: "In Sachen Kinderbetreuung hat sich in letzter Zeit einiges geändert, die Nachfrage junger Eltern nach einer Tagespflegestelle ist gestiegen. Dieses Angebot ist toll für die Eltern und kann zugleich eine berufliche Perspektive für die Tagesmütter sein."

Regelmäßig werden deshalb Frauen und Männer, die Kinder bei sich zu Hause oder in anderen geeigneten Räumen betreuen möchten, in Kooperation mit der Fachstelle Kindertagespflege des Jugendamts und der Volkshochschule auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Der Grundqualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson umfasst 160 Unterrichtseinheiten zu pädagogischen, entwicklungspsychologischen und rechtlichen Themen rund um die Erziehung und Förderung von Kindern. Zusätzlich muss ein Kurs Erste Hilfe am Kind absolviert werden.

Nach fast einem Jahr intensiver Zusammenarbeit und vielen Unterrichtseinheiten war es wieder Zeit für das Abschlusskolloquium der Teilnehmerinnen. Sie mussten beweisen, dass sie der verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen sind, und eine Konzeption über ihr Betreuungsangebot erarbeiten. "Bei der Prüfung geht es darum, ihr Angebot fachlich zu begründen und vorzustellen", berichtet Marga Michelsons von der Fachstelle Kindertagespflege im Jugendamt. "Die angehenden Tagesmütter sollen dabei anhand von Fallbeispielen aus der Praxis in der Kindertagespflege geeignete Handlungsmöglichkeiten beschreiben und begründen."

Die Kursteilnehmerinnen konnten allesamt ihr fachliches Wissen und ihre erworbenen Kompetenzen in sehr kreativer und ansprechender Weise vorstellen. "Sie haben uns alle davon überzeugt, dass sie bestens für ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet sind", so das Fazit Michelsons.

Weil die Nachfrage stetig steigt, werden weitere Tagesmütter oder -väter gesucht: Schon im Februar 2019 beginnt ein neuer Qualifizierungskurs an der VHS in Lauterbach, gerne können sich interessierte Frauen und Männer bei der Fachstelle Kindertagespflege am Jugendamt des Vogelsbergkreises für die Teilnahme an einem solchen Kurs bewerben. Ansprechpartnerin ist dafür Marga Michelsons, Telefon 06641/9774200, E-Mail: marga.Michelsons@vogelsbergkreis.de

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