Karneval

Traummänner und Senioren-Singles beim Merlauer Weiberfasching

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Super Stimmung herrschte beim Weiberfasching in Merlau mit grazilen Männern, einem Traummann, Ritterspielen und Love-Coach.

Lisa Tröller als Sitzungspräsidentin sprach im Saal Hörle vom leuchtenden Faschingsstern MCV. Rappelvoll war die Narrhalla und man sah nur fröhliche Menschen. Einige Männer in Dirndl oder Gardekleid wurden als Hilfspersonal geduldet. Tanzmariechen Alicia gestaltete den tänzerischen Auftakt.

Die Senatorengarde ist eines der Aushängeschilder des MCV. Mit der Senatorengarde ging es auf Faschingsreise und man hörte nur Zugabe-Rufe. Anmut und grandiose Hebefiguren wurden geboten. Außerdem präsentierten sie ihre neuen Gardekostüme. Martin Faulstich ist im Blumenfachmarkt Verkäuferin und er berichtete vom Kampf mit den Kunden. In solchen Märkten werde dem Personal oft vorgeworfen, es sei unfreundlich, inkompetent und wenn man jemanden sucht, dann verstecken sich alle. Diesmal ging es aber um die Kunden und ihre Marotten. Auch beim Fasching ist Nachwuchs wichtig. Die MCV Harlekins präsentierten ihren Tanz "Feuer und Eis" und wurden mit Zugaberufen belohnt. Die Liebesgeschichte "Grease" präsentierte das Männerballett aus Beltershain wunderbar. Traummann Alfred fühlt sich von seiner geliebten Frau ungerecht behandelt. Er liest Ehefrau Margit jeden Wunsch von den Augen ab – nur kann er sie nicht bezahlen. Beifall war dem Traummann sicher. Ritterspiele und die Schatzsuche von Merlau waren im Showtanz der No Names zu sehen. Sie nahmen die Narrenschar mit auf die tänzerischen Suche nach Merlaus Gold.

Suche nach dem Merlauer Gold

Eindrucksvoll zeigte das Männerballett aus Groß-Feld die Geschichte vom Wolf und den sieben Geißlein. In den Weltraum ging es beim Showtanz der Struwwelichs, sie sind ein wahrliches Glanzlicht der Fassenacht. Ein Tag mit Alexa verbrachten die "Steifen Froschschenkel" aus Freienseen.

Ein ortsansässiger Problemfall sollte vom Love-Coach therapiert werden, doch der verzweifelte bei so viel Trotteligkeit. Ein toller Beitrag von Marvin Preisendörfer und Benny Kraft. Männer aus Lehnheim erfreuten dann freizügig, aber doch gut verpackt. Dann folgte der müffelnde Theaterbesuch, denn die ollen stinkenden Socken waren im Jacket vergessen worden. Kerstin Tröller und Alexandra Merz überzeugten hier das närrische Weibervolk.

Der Wilde Westen ist in Reinhardshain, das zeigte das dortige Männerballett bei einer tollen Bühnenschau. Dann kamen die Rollatoren auf die Bühne und der Senioren-Single-Treff startete durch. "Nur Weibsleut" gingen auf die Suche nach rüstigen Gegenstücken. Sie waren hinreißend und tanzten trotz des hohen Alters sehr beweglich. Die Männer aus Stangenrod nahmen die Frauen mit in ein Zirkuszelt. Man sah Akrobatik, es gab Süßigkeiten und wilde Tiere bevölkerten die Bühne. Den Abschluss des bunten Narrenreigens machten die Incognitos des MCV. Sie befanden sich auf einer Urlaubsreise. Gegen Mitternacht folgten großes Finale und Party. Traditionell wurde das Merlauer Faschingslied "Tolle Tage, tolle Nächte" geschmettert. Dann spielte die Band "Two friends und Steffi" zum Tanz auf. Ab Mitternacht waren Männer zugelassen.

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