Wie hier bei der vorletzten Spendenaktion wird auch diesmal eine gute Beteiligung verzeichnet. FOTO: EVA
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Wie hier bei der vorletzten Spendenaktion wird auch diesmal eine gute Beteiligung verzeichnet. FOTO: EVA

Stolzes Ergebnis trotz Pandemie

  • vonHannelore Diegel
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Mücke-Nieder-Ohmen(eva). Beim jüngsten Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Nieder-Ohmen im Dorfgemeinschaftshaus in Nieder-Ohmen nahmen 112 Personen, davon acht Erstspender, teil. Somit wurden im laufenden Jahr 2020 bei fünf Terminen in Nieder-Ohmen insgesamt 558 Frauen und Männer gezählt, die ihr Blut für erkrankte Mitmenschen zur Verfügung stellten. Ein stolzes Ergebnis, speziell auch im Hinblick auf die Pandemiesituation mit den besonderen Hygiene- und Abstandsregeln bei den Spendenaktionen.

"Das sind schon gute Zahlen", so DRK-Vorsitzender Helmut Reitz, der sich mit seinem Team darüber freut, dass die Spenderzahlen auch in Zeiten der Corona-Pandemie und der damit verbundenen besonderen Bedingungen in Nieder-Ohmen konstant geblieben sind. Sehr wichtig für den Fortbestand der Blutspendeaktionen ist natürlich der Blutspendenachwuchs. In Nieder-Ohmen waren es dieses Mal Monika Rühl, Cornelia Kleinkopf, Karola Faust, Florian Kossmann, Julia Schultheis und Timo Köhler aus Mücke sowie Christian Kipp aus Friedberg und Dirk Wagner aus Gemünden, die zum ersten Mal zum Aderlass für einen guten Zweck gekommen waren.

Obwohl im Rahmen der Corona-Hygiene- und Abstandsregeln auch diesmal keine Ehrungen für Mehrfachspender mit hohen Spendenzahlen stattfinden konnten, ist es Helmut Reitz und seinem Team aber wichtig, diese treuen Spender zu erwähnen.

Zu den zahlreichen Mehrfach- sowie den sogenannten "Fünfer- und Zehnerspendern" gehörten: Iris Haustein, Dörte Krauß und Steffen Wintzer, Mücke, sowie Michele Krapp, Reiskirchen (jeweils 5. Spende), Reiner Weber und Nicole Becker, Mücke, Matthias Betz, Ulrichstein, und Bastian Theiß, Grünberg (jeweils 10. Spende), Jörg Möser, Gemünden, und Roswitha Schneidmüller, Mücke (jeweils 15. Spende), Reiner Schwing, Gemünden (30. Spende), Rainer Brandt, Mücke (35. Spende), Jochen Dies, Mücke (45. Spende), Carla Theiß, Grünberg (50. Spende), Regine Fuchs, Mücke (55. Spende), Dirk Kreuter, Homberg (70. Spende), Herbert Dörr, Mücke (75. Spende), Roland Rau, Mücke (90. Spende), Andreas Blechschmidt, Mücke (101. Spende), Bodo Liesemer, Mücke (102. Spende), Edwin Schmidt, Mücke (109. Spende), Manfred Horst, Ulrichstein (121. Spende), Klaus Schmidt, Mücke, und Bernd Stöß, Homberg (jeweils 125. Spende), Norbert Reitz, Mücke (150. Spende), und Reiner Luksch, Mücke (166. Spende).

Corona-Regeln sind Routine

Es herrschte "ruhig Blut" beim Blutspendetermin in Nieder-Ohmen, so könnte man es ausdrücken. Die Spender haben die seit Monaten geltenden besonderen Corona-Bestimmungen und die damit verbundenen Einschränkungen akzeptiert und halten sich uneingeschränkt daran.

Somit ist der Ablauf mit vorheriger Anmeldung, Wahrung des nötigen Sicherheitsabstandes, Fiebermessen, Desinfizieren und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes sowohl für die Spender als auch für das Blutspendeteam inzwischen zur Routine geworden. Jeder Spender erhielt auch dieses Mal wieder anstatt eines Dankeschön-Essens, wie es normalerweise üblich ist, hinterher ein kleines Lunchpaket mit auf den Weg.

"Eine gute Tat am Ende des Jahres, alle haben erkannt, wie wichtig Blutspenden ist", so Helmut Reitz, mit Dank an alle Spender, die zum Aderlass gekommen waren. Lob gelte auch den Mitarbeitern des DRK, die mit ihrem stundenlangen Einsatz für einen reibungslosen Ablauf sorgten, sowie dem Blutspendeteam aus Frankfurt für das sehr gute Miteinander.

Blutspendetermine beim DRK Nieder-Ohmen im Jahr 2021: Donnerstag, 4. März, Donnerstag, 27. Mai, Donnerstag, 5. August, Donnerstag, 7. Oktober, und Donnerstag, 9. Dezember, jeweils von 15.45 bis 20.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

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