Rotoren drehen sich in Mücke ab Dezember

Mücke (jol). Der Wald ist gerodet, nun laufen die Vorbereitungen für den Bau von zwei Windenergieanlagen zwischen Nieder-Ohmen und Atzenhain. Wie der Bereichsleiter von HessenEnergie, Gerd Morber, sagte, befinde man sich nun in der "heißen Phase der Bauvorbereitung". Wenn alles plangemäß läuft, sollen die beiden Anlagen vom Typ Enercon E 115 noch vor Jahresende in Betrieb gehen.

Wichtig war dabei, die Rodungsarbeiten für den einen Standort im Wald noch im Winter abzuschließen, weil im Frühjahr/Sommer keine Bäume geschlagen werden dürfen.

Es ist ein beachtliche Schneise, die für eine der Anlagen im Waldstück an der Landstraße von Nieder-Ohmen nach Atzenhain geschlagen wurde. Markiert durch rotes Absperrband, ist da ein L-förmiges Areal entstanden, an dessen Ende wohl die neue Anlage stehen wird. HessenEnergie hat zugesichert, dass ein Teil der Fläche wieder aufgeforstet wird. Allerdings müssen der Platz um die Anlage und der Weg dorthin freigehalten werden. Die zweite Anlage steht direkt im Anschluss an den bestehenden Windpark Atzenhain im Offenland. Wie Morber erläuterte, ist eine Fläche in Besitz der Gemeinde Mücke, die andere in privater Hand. Hessen Forst sei beteiligt.

Die Planungen für die beiden 3.0-Megawatt-Anlagen laufen seit 2012, so Morber weiter. Damals haben die Gemeindegremien einen städtebaulichen Vertrag mit HessenEnergie geschlossen, dann wurden die Gutachten erstellt, die Grundlage jeder Genehmigung von Windenergieanlagen sind. Die Genehmigung wurde kürzlich erteilt, wie die Allgemeine Zeitung berichtete.

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