Rathausvorplatz mit kleiner Feier übergeben

Mücke-Ruppertenrod (sf). Am Samstag wurde der Rathausvorplatz offiziell seiner Bestimmung übergeben. In Verbindung mit dem Backhaustag hatte man am Nachmittag zur Feierstunde eingeladen.

Ortsvorsteher Albert Tröller begrüßte die Gäste, darunter auch Bürgermeister Matthias Weitzel. Tröller richtete an die gemeindlichen Gremien den Dank, dass die Gestaltung nach den Wünschen und Anregungen des Ortsbeirates und der Bürger weitgehend umgesetzt wurde. Tröller erinnerte an das lange Ringen um den Abbruch des alten Rathausnebengebäudes. Ohne den Abbruch hätte man den Vorplatz nicht so gestalten können.

Ein dickes Dankeschön ging auch an die Helfer, die ihre Freizeit für die Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt und am Ausbau des Platzes tatkräftig mitgewirkt haben. Der Endausbau beinhaltete das Einbringen und Ausgleichen der Kiesschicht und das Verlegen des Pflasters. Aber Albert Tröller hob auch das Engagement der Bürger hervor, die sich um die Pflege der Pflanzen kümmern. An Geld- und Sachspenden kamen aus dem Ort 13 000 Euro zusammen. Durch diese enormen Spenden konnte der Vorplatz in der jetzigen Form hergerichtet werden. Die Spenden ermöglichten die Bepflanzung, das Anschaffen der Pflanzbehälter, der Sitzbank und des Tisches mit Abfalleimer, den Stromanschluss und die Beleuchtung einschließlich der Verkabelung des Wasseranschlusses. Aus dem Spendentopf wurden auch die Helfer verpflegt und die Helferfeier ausgerichtet.

Ort der Gemeinschaft

Gespendet haben in alphabetischer Reihenfolge: Bäckerei Nacim Dauletiar, Evangelischer Frauenkreis, Evangelische Kirchengemeinde, Freiwillige Feuerwehr, Optische Fabrik Karl-Heinz Kratz, Inhaber Norbert Halbleib, Heimatgeschichtlicher Arbeitskreis, Jagdgenossenschaft, die Körnerbildfrauen, Albert Krämer, Getränkegroßhandel Kratz, der Obst- und Gartenbauverein und die Metzgerei Björn Ruppenthal. Abschließend sagte Ortsvorsteher Tröller, dass dieser neue Platz ein Ort der Mitte, der Gemeinschaft und des Feiern sein möge. "Ein Platz für gelebtes Leben mitten im Dorf".

Bürgermeister Matthias Weitzel stellte fest, dass das Projekt nach 15 Jahren nun endlich abgeschlossen ist. Plante man eigentlich im Jahre 2000 bei geringem Aufwand eine Sanierung des Rathauses, so kam es doch anders. Bei der 850-Jahr-Feier im Jahre 2001 stellte man die schlechte Bausubstanz fest und man musste von der Kellerdecke an einen modernen Neubau errichten. Dann kamen die langwierige Auseinandersetzung mit dem Denkmalschutz und die unzähligen Termine. Zuerst kam die Genehmigung, das alte Gebäude zur Hälfte abzureißen, aber das sei indiskutabel gewesen.

Aber im Jahre 2013 war es dann endlich soweit und das Nebengebäude konnte abgerissen werden. Rund 40 000 Euro wurden vonseiten der Gemeinde investiert. Dieser neue Platz passe hervorragend in das Ortsbild, so Weitzel.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare