Gesamtschule

Rallye durch die Schulflure in Mücke

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Zum Tag der Förderstufe wird es an der Gesamtschule Mücke immer sehr lebendig: Dann werden den Grundschülern die Fächer mit viel Action vorgestellt.

»Das Programm für unsere Neuen war bunt gemischt, abwechslungsreich und bot keinen Platz für Langeweile, denn eins ist klar: Der Wechsel an eine neue Schule ist wie ein Abenteuer, ein Segeln in unbekannte Gewässer«, sagte Schulleiter Gustl Theiß zum »Tag der offenen Förderstufentür« der Gesamtschule. Für die Grundschüler der Umgebung bedeutet das zweierlei: Abschied und Neuanfang. Ihnen zu zeigen, wie spannend und interessant dieser Neuanfang an der Schule sein kann, hatten sich erneut einige Lehrer sowie ein paar Schüler der Schülervertretung auf die Fahne geschrieben. Los ging es nach dem Ende der ersten Stunde gegen 8.30 Uhr: Die jungen »Abschlussklassen« wurden im Foyer empfangen und direkt in die jeweiligen Klassen- beziehungsweise Fachräume geführt. Schon Mark Twain wusste: »Man muss reisen, um zu lernen«, und so galt es, fünf spannende Stationen in den kommenden fünf Schulstunden zu besuchen.

Mit Schutzbrille in den Chemiesaal

Schulleiter Theiß richtete einen Dankeschön an diejenigen Kollegen, die mit ihren »pädagogischen Leckerbissen« den Tag der offenen Förderstufentür realisiert hatten: Förderstufenleiter Günterberg organisierte eine Rallye, bei der die Grundschüler die noch unbekannten Flure und Hallen der Gesamtschule Mücke kennenlernen konnten. Tatkräftig unterstützt wurde er bei der Auswertung von Daniel Bär, Emily Franke und Leon Schott aus den Kreisen der Schülervertretung. Lehrerin Greb erwartete die Gruppen in der Mediathek und begeisterte die jungen Zuhörer mit einer Deutschstunde der ganz besonderen Art. Bei der nächsten Station hieß es dann Schutzbrillen auf und ab in den Chemiesaal zu Lehrer Schäfer, denn da kann es schon mal ordentlich krachen – wenn die Chemie stimmt. Lehrer Albert stand an diesem Vormittag im Biologieraum mit einigen Mikroskopen bereit, um den jungen Gästen die Wunder der (ganz kleinen) Natur näherzubringen. Und auch Lehrerin Lippich war »very amused«, dass die Besucher aus der Grundschule in ihren Englischunterricht gekommen waren. Die Begeisterung über die fremde und doch so vertraute Sprache war groß – well done.

Zwischendurch konnte natürlich auch mal verschnauft werden: In der ersten großen Pause gab die Sportklasse von Lehrerin Greb im Foyer eine actiongeladene »Rope-Skipping«-Vorführung zum Besten, und in der zweiten großen Pause konnten die Grundschüler dann wie die Großen auf dem Schulhof in ihr Pausenbrot beißen oder einfach nur relaxen. Nach der sechsten Stunde war der Zauber dann vorbei, das begeisterte Leuchten in den Augen der vielen jungen Schüler aber blieb vermutlich noch erhalten. Zuhause angekommen gab es für sie sicherlich viel zu berichten.

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