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»Ohmtalkutsch 2.0« bleibt

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Von: Jutta Schuett-Frank

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Projektleiter Thorsten Köhler (l.), Familie Latta sowie einige der Sponsoren freuen sich auf die nächsten fünf Jahre mit dem Bürgerbus. © Jutta Schuett-Frank

Mücke (sf). Voller Dankbarkeit und »schon ein bisschen stolz«, so Projektleiter Thorsten Köhler, präsentieren die Verantwortlichen für die Umsetzung der »Ohmtalkutsch 2.0« - die Familie Latta und Thorsten Köhler aus Queckborn - den Bürgerbus für die nächsten fünf Jahre den geladenen Gästen.

Kostenlose Fahrten für Schüler

Die treuen Unterstützer, die Sinn und Zuversicht in das Projekt setzen, haben für weitere fünf Jahre den Betrieb gesichert: Somit bleiben die Vereine und sozialen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten kostenlos, als auch Privatpersonen gegen eine Unkostenbeteiligung - kommt größtenteils anderen sozialen Projekten zu Gute - mobil. Rechtzeitig zur 2023er Karnevalsaison wurde der 9-Sitzer auf Herz und Nieren geprüft und ist sogar im Rosenmontagszug mitgerollt.

»Ehrlich gesagt sind wir sehr überrascht«, sagt Swetlana Latta und wird von ihrem Mann Darius ergänzt: »Die letzten Jahre und die aktuellen Umstände haben es dem Thorsten schon nicht leicht gemacht.« Dieser freut sich umso mehr über den tollen Zuspruch für »sein« Projekt und ist begeistert vom funktionierenden Netzwerk weit über die Mücke hinaus. Für ihn ist die »Ohmtalkutsch« eine Herzensangelegenheit. Auch weil der Name vom leider verstorbenen engen Freund der Familie Gert Stumpf kam.

Während der Bearbeitung gab es zwar die ein oder andere Enttäuschung zu verkraften, denn nicht immer sei ehrlich und direkt kommuniziert worden. »Loyalität ist einfach keine Einbahnstraße«, ergänzt er. Als Pioniere des Bürgerbusses, wie er lange nach der 1. »Ohmtalkutsch« vielerorts an Beliebtheit gewann, wussten die Macher aber damit umzugehen.

»Alles in allem war es ein gelungenes Projekt in und um Mücke. Zuversicht und Menschlichkeit überwogen und am Ende stehen wir heute hier und präsentieren das Ergebnis«, so Köhler. Er möge vor allem die selbstlosen Partner - wie er alle Unterstützer nennt - die sich selber nicht so wichtig nehmen. Mit ihnen sei das Verhältnis freundschaftlich und auf Augenhöhe, schloss Köhler augenzwinkernd ab, während er mit einem der Partner anstieß.

»Man kann sagen, dass man gemeinsam einfach viel mehr erreichen kann.« Mit dieser Einstellung blicken alle Beteiligten in die Zukunft.

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