Obdachloser und Professor

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Bereits seit mehreren Wochen beteiligt sich eine Gruppe von Sechstklässlern der Gesamtschule Mücke am Projekt "Who is Who?". Ziel ist unter anderem, sich mit der eigenen Identität auseinandersetzen. Langfristig geht es auch darum, Fremdenhass vorzubeugen. Betreut wurde das Projekt von Christina Menz-Kühnl und Anja Rühl. Am Freitag fand die Abschlussveranstaltung statt. Es wurden nicht die Schulräume genutzt, sondern der Jugendraum war diesmal das Ziel. Während des Projektes versetzten sich die Schüler in verschiedene Rollen, so beispielsweise in die Rolle eines Obdachlosen, einer Muslima, einer Inderin, eines Arbeitslosen, einer Ärztin, einer Tischtennisspielerin oder eines Rappers. Den Jugendlichen hat es viel Spaß gemacht, in die Rollen zu schlüpfen. Die 21 Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren haben viel gelernt und sich eine eigene Meinung gebildet. Durch das Spiel "Wer macht den ersten Schritt" wurde die Eigenwertvorstellung deutlich und man spürte und sah deutlich, dass es zwischen einem Obdachlosen, einem Professor oder einer alleinerziehenden Mutter Unterschiede gibt. Wie sagt schon das alte Sprichwort "Kleider machen Leute". Das Selbstwertgefühl spielt eine große Rolle. Auch das Thema Sprache wurde untersucht. Im Spiel ging es um einfache Handlungen wie: Kann jeder eine Wohnung mieten? Ein Professor sicherlich, aber ein Obdachloser zieht in der Regel den Kürzeren. Eine wichtige Rolle im Projekt spielte auch die Empathie. Alle Spiele wurden dokumentiert. Aus den während des Projektes entstandenen Bildern wurden in kleinen Gruppen Kollagen erstellt. In der Schule werden diese Arbeit zu sehen sein.

Bereits seit mehreren Wochen beteiligt sich eine Gruppe von Sechstklässlern der Gesamtschule Mücke am Projekt "Who is Who?". Ziel ist unter anderem, sich mit der eigenen Identität auseinandersetzen. Langfristig geht es auch darum, Fremdenhass vorzubeugen. Betreut wurde das Projekt von Christina Menz-Kühnl und Anja Rühl. Am Freitag fand die Abschlussveranstaltung statt. Es wurden nicht die Schulräume genutzt, sondern der Jugendraum war diesmal das Ziel. Während des Projektes versetzten sich die Schüler in verschiedene Rollen, so beispielsweise in die Rolle eines Obdachlosen, einer Muslima, einer Inderin, eines Arbeitslosen, einer Ärztin, einer Tischtennisspielerin oder eines Rappers. Den Jugendlichen hat es viel Spaß gemacht, in die Rollen zu schlüpfen. Die 21 Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren haben viel gelernt und sich eine eigene Meinung gebildet. Durch das Spiel "Wer macht den ersten Schritt" wurde die Eigenwertvorstellung deutlich und man spürte und sah deutlich, dass es zwischen einem Obdachlosen, einem Professor oder einer alleinerziehenden Mutter Unterschiede gibt. Wie sagt schon das alte Sprichwort "Kleider machen Leute". Das Selbstwertgefühl spielt eine große Rolle. Auch das Thema Sprache wurde untersucht.

Im Spiel ging es um einfache Handlungen wie: Kann jeder eine Wohnung mieten? Ein Professor sicherlich, aber ein Obdachloser zieht in der Regel den Kürzeren. Eine wichtige Rolle im Projekt spielte auch die Empathie. Alle Spiele wurden dokumentiert. Aus den während des Projektes entstandenen Bildern wurden in kleinen Gruppen Kollagen erstellt. In der Schule werden diese Arbeit zu sehen sein.

Christina Menz-Kühnl zieht ein positives Resümee. Durch die Präventionsarbeit können Kinder, in deren Köpfe Vorurteile noch nicht fest sind, eigene Erfahrungen machen. Bewusst, so Menz-Kühnl, hatte sie zum Abschluss des Projektes den Jugendraum ausgewählt. Auch hatte sie Jugendpfleger Jürgen Schneller eingeladen. So konnten sich die Kinder, die eigentlich offiziell noch nicht in den Jugendraum dürfen, einmal "gro? fühlen. Abschließend gab es Getränke und Pizza für die Projektteilnehmer.

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