Mücker Faschingsumzug 2011: Dringende Bitte: Buttons kaufen!

Mücke (sf). Es begann genau vor 20 Jahren, der damalige Mücker Faschingsumzug am Faschingssonntag war zunächst noch recht klein und überschaubar.

Mücke (sf). Es begann genau vor 20 Jahren, der damalige Mücker Faschingsumzug am Faschingssonntag war zunächst noch recht klein und überschaubar.

Doch mit der Zeit wurde er immer größer und bekannter - ja, er schaffte es schließlich sogar ins Fernsehen. Immer mehr Leute freuen sich darauf, die bunten Motivwagen und Fußgruppen anzuschauen. Seit einigen Jahren ist der Mücker Faschingsumzug gar größer als der Gießener und die beiden Veranstaltungsorte Merlau und Flensungen reichen kaum noch für die gesamte Länge des Zuges aus.

Die Ausrichter des großen Umzuges sind der MCV Merlau und der FFV Flensungen. Diese beiden Vereine tun ihr Möglichstes, um den Umzug jedes Jahr auf die Beine zu stellen. Leider treten dabei einige Probleme auf - meistens finanzieller Art. Deshalb muss die mögliche Annahme, dass bei einer solchen Veranstaltung automatisch ein gutes Geschäft gemacht wird, dementiert werden, auf diesen Hinweis legen die Veranstalter großen Wert. Mit der Größe der Veranstaltung steigen auch die Kosten, und die Bereitschaft der Zuschauer die Buttons des Faschingsumzuges zu kaufen, sinke leider von Jahr zu Jahr.

Bisher galt der Button-Kauf als eine freiwillige Spende, aber um den Mücker Faschingsumzug am Leben erhalten zu können, wird sich das in diesem Jahr ändern. Die für die Zuschauer zur Verfügung gestellten Toiletten sowie der extra eingerichtete Bus-Shuttle-Service, der bezuschusst wird, müssen finanziert werden. "Und auch die Musikzüge, die einfach zu so einem Großereignis gehören, kosten Geld".

Des Weiteren fallen Auslagen für die vielen ehrenamtlichen Helfer des DRK und der Freiwilligen Feuerwehren an, die für die Sicherheit aller Beteiligten und Zuschauer an der Strecke sorgen.

Um die Tradition des Mücker Faschingsumzuges aufrecht erhalten zu können, bitten die Veranstalter um Mithilfe der Bürger. Die Ausrichter möchten 2011 nicht wieder rote Zahlen schreiben, deshalb sollen in diesem Jahr die Zug-Buttons als "Eintritt" gelten.

Diese werden für zwei Euro pro Stück verkauft. Durch diesen Verkauf erhofft man sich einen kostendeckenden Umzug, der weiterhin Bestand haben kann und möglichst vielen Menschen Freude bereitet. Diese Freude sollte sich - so die Veranstater - durch die neue Regelung nicht trüben lassen. "Denn wenn man sich den größten Faschingsumzug der Region gönnen will und dabei wie gewohnt jede Menge Gratisgaben in Empfang nehmen kann, dann sollte man auch bereit sein, einen kleinen Obolus dafür zu zahlen".

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