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Mehr Geschäfte und zusätzliche Bauplätze

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Von: Jutta Schuett-Frank

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Mücke (sf). Nach dem in der Gemeindevertretung das Einzelhandelskonzept vorgelegt worden ist (diese Zeitung berichtete), halten die Freien Wähler Mücke es für richtig, dieses zeitnah umzusetzen. So habe man sich als Fraktion in der Gemeindevertretung entschlossen, einen Antrag hierzu einzubringen. In dem Antrag der Freien Wähler gehe es nicht darum festzulegen, wer kommt, sondern dass die Voraussetzungen geschaffen werden, damit Interessierte kommen und sich mehr Gewerbetreibende ansiedeln, sagt Lukas Decher.

Der Gemeindevorstand solle alle nötigen Schritte einleiten, dass die Ansiedlung von Handel zügig stattfinden kann. »Hier geht es um den Ankauf von Grundstücken, die Änderung des Bebauungsplanes und viele weitere Schritte, die eingeleitet werden müssen«, stellt Dr. Fabian Horst. Dafür müsse Geld im Haushalt eingestellt werden.

Aktuell sei im »Zentrum von Mücke« schon einiges los, dort soll den Gewerbetreibenden die Möglichkeit gegeben werden, sich zu erweitern. Und es müsse weitere Ansiedlung ermöglicht werden. »Einkaufen gehen wird man wohl erst nach 2023 können - denn neben den Vorbereitungen muss das Gebiet erst noch erschlossen und bebaut werden«, fügt Fraktionschef Günter Zeuner an.

Die anderen Ortsteile wollen die Freien Wählen nicht außer Acht lassen. Im Rahmen einer Anfrage rund um das Thema »Bauland« wollen die Freien Wähler genau wissen, welche Möglichkeiten es in den Ortsteilen gibt. »Was ist zum Beispiel in Ruppertenrod noch möglich«, fragt Loris Plate, auch Ortsvorsteher von Ruppertenrod. Gefragt wird, wie viele gemeindliche Bauplätze vorhanden sind und wo es Bauland gibt.

Im Baugebiet Flensunger Hof gibt es deutlich mehr Anfragen als Bauplätze, da müsse man sich weiterbewegen, fordert Wilhelm Wild. Auch in kleinen Ortsteilen seien Plätze nötig. Das Beispiel Höckersdorf zeige, dass die Verwaltung die Bauplätze vermarkten konnte und so Zuzug ermöglichen. Dies solle Vorbild für andere Ortschaften sein.

Ulf Immo Bovensmann zum Thema Flächenverbrauch: »Es ist zu überlegen, ob man im besonderen in der Kerngemeinde auch die Möglichkeiten schafft, Mehrfamilienhäuser zu bauen oder Wohnanlagen.«

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