Der neue Hahn und die Zeitkapselkugel haben ihren Platz auf der Kirche in Groß-Eichen gefunden. FOTO: SF
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Der neue Hahn und die Zeitkapselkugel haben ihren Platz auf der Kirche in Groß-Eichen gefunden. FOTO: SF

Kirchturmhahn kräht wieder

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke-Groß-Eichen(sf). Nach mehrjähriger Panung und intensiven Vorarbeiten wird seit April dieses Jahres der Kirchturm der Groß-Eichener Pfarrkirche von Grund auf saniert und restauriert. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch das eiserne Turmkreuz restauriert. Anlässlich der Wiederanbringung auf der neuen hölzernen Turmspitze wurde nun auch die neu angefertigte Zeitkapselkugel mit entsprechenden Unterlagen und Gegenständen oben angebracht.

Diese Arbeiten wurden von der in Hungen ansässigen Kunst- und Bauschlosserei Rahn ausgeführt. Dazu gehörten neben der Restaurierung des Kreuzes und der Neuanfertigung der Kugel auch die Restaurierung des Wetterhahns, der nach Abschluss der Arbeitenund vor dem endgültigen Abbau des Gerüstes auf der Spitze montiert werden wird.

Allerdings wird es nicht mehr, wie zunächst geplant, der alte Hahn sein, da dieser aufgrund seines Alters und Zustandes nicht mehr neu vergoldet werden konnte. Die Firma Rahn fertigte nach der Vorlage des historischen Vorbildes einen goldenen Zwillingsbruder an, der künftig die Turmspitze zieren wird. Der alte Hahn wird gemeinsam mit der alten Zeitkapselkugel, die ebenfalls nicht mehr zu restaurieren war, einen Platz in der Kirche finden.Anlässlich der Montage der neuen Kugel waren die Kirchenvorstandsvorsitzende Ingrid Pumm, Pfarrerin Kerstin Kiehl, Wilfried Pfeffer und Michael Seehawer vom Architekturbüro Seidel und Muskau vor Ort, um die neue noch kupferglänzende Kugel zu begutachten. In der eingeschweißten Zeitkapsel befinden sich ein von der Pfarrerin verfasster Text zur aktuellen Zeitgeschichte, ein Exemplar des derzeitigen Gottesdienstschutzkonzepts, eine EKHN-Mund-Nasen-Maske und traditionsgemäß ein aktueller Satz der derzeit gültigen Münze sowie eine aktuelle Ausgabe der Mücker Stimme. Ferner sind einige Dokumente der an den Arbeiten beteiligten Firmen und des betreuenden Architekturbüros beigefügt. Wenn die Arbeiten weiterhin planmäßig wie bisher verlaufen, hoffen alle Beteiligten darauf, dass im Dezember auch die Glocken wieder läuten können.

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